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Wasserschloss Werdringen um 1900.jpg um 1900]] Totzenbachvischer.gif

Als Wasserschlösser oder Wasserburgen werden Schlösser oder Burgen bezeichnet, deren Außenmauern allseitig von Wassergräben umgeben sind, die ursprünglich der Verteidigung dienten. In Westfalen werden diese Gräben auch Gräften genannt.

Die Anlage von Wasserburgen diente vor allem im Flachland ursprünglich dazu, den Zugang zu erschweren, aber auch, um bei einer Belagerung oder Trockenzeit Wasservorräte zu haben. Eine solche Burg hatte meist auch nur einen Zugang, der über eine Zugbrücke führte, die im Falle einer Belagerung hochgezogen wurde und damit gleichzeitig dem Schutz diente. Diese Wasserburgen hatten teilweise sogar festungsartigen Charakter.

Vielerorts wurden in Mitteleuropa die ehemals wehrhaften Burgen im Laufe der Zeit zu vorwiegend der Repräsentation und Wohnzwecken dienenden Schlössern umfunktioniert oder umgebaut. Die prägenden Wassergräben verloren somit ihre Schutzfunktion und werden heute im Rahmen des Denkmalschutzes oftmals als belastende, weil durch Wasserschäden an den Fundamenten kostenintensive, "historische Überbleibsel" beschrieben. Insbesondere seit den 1960er Jahren sind daher in Deutschland viele Gräben entwässert oder, seltener, verfüllt worden. Jedoch werden die Anlagen mit intakten Wassergräben von Touristen häufig als besonders idyllisch angesehen.

Wasserburgen und -schlösser in Deutschland


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Baden-Württemberg

Bayern

Brandenburg

Bremen

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

schloss_dyck_jüchen_010105.jpg | SchlossStruenkede01.jpg | Burg_Vischering_Flügel.jpg Wasserschloß Welda,Wasserschlösser Borlinghausen und Schweckhausen sind nicht aufgeführt

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

2006-04-15_Wasserburg_Egeln1.JPG

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Wasserburgen und -schlösser in Österreich


Wasserburgen und -schlösser in der Schweiz



Siehe zur Begriffsklärung auch: Wasserschloss

Schloss | Wasserschloss

 

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