Rutsche2.JPG | Wasserrutsche willingen.jpg Eine Rutsche, auch Rutschbahn, ist ein Aufbau, der vorzugsweise Kindern zum Vergnügen dient (Kinderrutsche) und in erster Linie auf Spielplätzen aufgestellt wird.
Er besteht manchmal aus einer Leiter zum Hochklettern, die unmittelbar in die Rutschfläche übergeht (Bockrutschbahn). Wird die Rutschfläche direkt am Spielgerät angebracht, spricht man von einer Anbaurutsche. Die Rutsche wird auf beiden Seiten durch eine geländerartige Seitenwange begrenzt, die vor dem Abstürzen schützt. Das Vergnügen besteht im Herunterrutschen über die Rutschfläche im Sitzen oder im Liegen, der dabei erlebten Beschleunigung und der anschließenden Landung auf dem Boden, die meist durch Sand oder Mulch abgefedert wird. Rutschen unterscheiden sich in ihrer Höhe, der Neigung und Länge der Rutschfläche und im Design. Längere Rutschen können Kurven enthalten.
Daneben gibt es auch große Rutschen in Bädern, die auch von Erwachsenen häufig genutzt werden und auch auf Volksfesten.
Bei der Wasserrutsche läuft Wasser die Rutschfläche hinunter und verringert die Reibung zwischen der rutschenden Person und der Rutschfläche, weshalb die Rutschgeschwindigkeit hier üblicherweise höher ist als auf anderen Rutschen. Wasserrutschen werden in Schwimmbädern aufgestellt und in Badebekleidung benutzt.
Siehe auch Wildwasserbahn.
Rutschen, die nicht von Personen genutzt werden, sondern dem Transport von Materialien dienen, werden beispielsweise in der industriellen Produktion eingesetzt (z.B. Schüttröhren).
Umgangssprachlich werden als "Rutschbahn" Wege oder Straßen bezeichnet, die aufgrund von starkem Regen durch das Phänomen des Aquaplanings oder durch Glatteis für Fußgänger oder Kraftfahrzeuge nur mit einem erhöhten Sturz- bzw. Unfallrisiko benutzbar sind.
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