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Eine Wasserkunst ist eine Form der Wasserversorgung spätmittelalterlicher Städte. Sie bestand aus einem Pumpwerk und dem antreibendem Wasserrad sowie aus einem Hochbehälter, in dem das Wasser gelagert wurde. Durch ein Röhrensystem, meistens in Form ausgehöhlter Baumstämme wurde das Wasser an die Verbrauchsorte geleitet. Infolge des Druckes konnte es genutzt werden, um Fontänen zu betreiben oder hochgelegene Gebäude mit Wasser zu versorgen.

Gemeinhin bezeichnet die Wasserkunst nur die Einheit aus Pumpwerk und Wasserbehälter, häufig wurde der Begriff auch für die Gesamtanlage des Röhrensystems verwendet. Ein Beispiel für ein solches System ist die Berliner Wasserkunst, die 1571 erbaut wurde.

In früheren Jahrhunderten wurden unter dem Begriff Wasserkünste auch künstlerisch ausgestaltete Anlagen mit veränderlichen Springbrunnen, Wasserspeiern, künstlichen Kaskaden und dergleichen verstanden. Diese fanden sich als Teil von Schloß- und Gartengestaltungen und werden heute oft als Wasserspiele bezeichnet.

Bekannte Wasserkünste


Image:Wasserkunst Hannover 2005-03-21 00.jpg|Wasserkunst Hannover Image:Wasserkunst Hannover 2005-03-21 01.jpg|Wasserkunst Hannover Image:Alte_Wasserkunst_Bautzen_I.jpg|Alte Wasserkunst Bautzen

Wasserbau

 

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