Rheinfall_medium.jpg | Cascata caracol2.jpg, Brasilien ]] Wasserfall-M.jpg | boti.png | African waterfall.jpg | Salto Angel.jpg
An einem Wasserfall stürzt ein Fluss senkrecht herunter und überwindet dabei eine Höhenstufe im Relief.
Da sich am Fuß des Wasserfalls meist weniger widerstandsfähiges Gestein befindet, entsteht dort eine Auskolkung (Unterspülung des härteren Gesteins). Mit der Zeit bildet sich dort eine kleine Höhle, durch die das darüber gelagerte Gestein irgendwann abbricht. Die Lage des Wasserfalls verschiebt sich dadurch im Laufe der Zeit stromaufwärts.
Siehe auch: Liste der Wasserfälle
| Begriff | Definition |
|---|---|
| Einzelfall | einzelner Wasserfall in einem Gewässer |
| Fallkante | klar definierte Stelle in der Kopfzone des Wasserfalls,wo das Gewässer vom Fließen ins Fallen wechselt |
| Fallmacher | die harte Gesteinsschicht, über die ein Wasserfall herabstürzt |
| Fallzone | Bereich des Wasserfalls zwischen der Kopf- und der Prallzone,wo das Wasser entweder frei oder kaskadenartig fällt |
| freifallend | Bezeichnung für Einzelfall, der ohne Berührung der Felswand in die Tiefe stürzt (Gegenteil: kaskadenartig) |
| Hängetal | Seitental des Trogtales, welches durch einen kleineren Gletscher geformt wurde. Durch die geringere Erosionskraft des kleineren Gletschers besteht zwischen dem Ende des Hängetalbodens und dem Trogtalboden eine Steilstufe, die vom Gewässer im Wasserfall oder in der Klamm überwunden wird. |
| Kaskade | mehrere senkrechte Abstürze des Wassers über mehrere kurz aufeinanderfolgende Stufen, die durch eine kurze Fliessstrecke getrennt sind |
| kaskadenartig | Bezeichnung für Einzelfall, der über mehrere direkt aufeinander folgende Stufen, treppenartig abfällt (ohne Fliessstrecke zwischen den einzelnen Stufen) |
| Keilanbruch | keilförmige Hohlform der Erosion im Lockermaterial oder weichen Festgestein in der Prallzone eines Wasserfalls |
| Kolk | rundliche topf-, kessel- oder trichterförmige fluviatile Hohlform in der Prallzone, entsteht durch Kavitation und Tiefenerosion |
| Kopfzone | oberster Bereich des Wasserfalls - oberhalb der Fallzone, wo das Gewässer vom Fließen ins Schießen ins Fallen übergeht |
| Prallzone | unterster Bereich des Wasserfalls - unterhalb der Fallzone, wo das fallende und das zerstäubte Wasser aufprallt und sich wieder zu einem Gewässer sammelt (Merkmale: Nässe oder hohe Feuchtigkeit, eingeschränkte Vegetation) |
| Radialwind | lokales Windsystem, ausgelöst durch die Abwärtsbewegung des fallenden Wassers. Breitet sich vom Aufprallpunkt ausgehend kreisförmig aus |
| Stufe | der einzelne Wasserfall innerhalb einer Kaskade |
| Trogtal | postglaziale Talform, geschaffen durch die Erosionskraft des Gletschers mit beidseitig steilfelsigen Talhängen und einem im Querschnitt gerundeten Talboden |
| Wasserfalltyp | gleiche oder ähnliche Wasserfälle, die zu Gruppen (Typen) zusammengefasst wurden, hier nach morphologischen Kriterien. |
Cascada | Vodopád | Vandfald | Waterfall | Akvofalo | Cascada | Juga | Ur-jauzi | Vesiputous | Chute d'eau | ધોધ | מפל מים | Air terjun | Cascata | 滝 | Cataracta | Waterval | Foss | Foss | Wodospad | Cachoeira | Водопад | Waterfall | Slap | Curug | Vattenfall | Şelâle | Водоспад | Thác nước | 瀑布
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Wasserfall".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world