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Wasserbillig.jpg | Wasserbillig Mairie.jpg | Mertert-tankstellen.jpg | FähreWasserbillig.jpg Wasserbillig (lux.: Waasserbëlleg) ist eine Ortschaft in Luxemburg, gelegen am Zusammenfluss von Sauer und Mosel.

Geschichte


Schon den Römern war der Ort unter dem Namen Biliacum bekannt.

Lage


Wasserbillig ist mit 130 m über Normalnull der tiefste Punkt des Großherzogtums. Es ist Grenzortschaft zu Deutschland und liegt gegenüber von Wasserbilligerbrück auf der anderen Seite der Sauer, und Oberbillig auf der anderen Moselseite. Wasserbillig ist Sitz der Gemeinde Mertert, welche zum Kanton Grevenmacher gehört.

Wirtschaft


Der Ort hat 2300 Einwohner. Wegen der Nähe zu Deutschland ist Wasserbillig eine geschäftige Ortschaft, welche besonders durch den regen Grenzhandel geprägt ist. Dies ist vor allem Tanktourismus, wegen der steuerlichen Unterschiede zwischen Deutschland und Luxemburg. An der Straße zwischen Wasserbillig und Mertert reihen sich genau 10 Tankstellen aneinander, auch der ehemalige Grenzübergang an der Autobahn wurde zu einer Tankstelle ausgebaut.

Geiselnahme 2000


Kurzfristig bekannt wurde Wasserbillig im Jahr 2000, als ein tunesischer Einwanderer den Kinderhort Spatzennascht stürmte und die Kinder und Erzieherinnen als Geiseln nahm. Über sein Motiv wurde spekuliert, bis sich herausstellte, dass dem Mann kurz zuvor das Sorgerecht für sein Kind entzogen worden war. Seiner Forderung, mit einem Flugzeug nach Libyen zu gelangen, wurde nicht stattgegeben, stattdessen stürmten Spezialeinheiten der luxemburgischen Polizei den Hort und verletzten den Mann lebensgefährlich mit zwei Kopfschüssen.

Weblinks


Ort in Luxemburg

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