In der Informatik bezeichnet eine Warteschlange (engl. Queue *) eine häufig eingesetzte spezielle Datenstruktur.
Dabei wird nach dem First In – First Out-Prinzip (deutsch zuerst hinein – zuerst hinaus, kurz FIFO) gearbeitet, das heißt es wird von dequeue immer das Objekt aus der Warteschlange zurückgegeben, welches von den in der Warteschlange noch vorhandenen Objekten als erstes mit enqueue hineingelegt wurde.
Durch Warteschlangen werden auch langsame externe Geräte, z.B. Drucker, von der Programmabarbeitung entkoppelt. Nach dem Einstellen eines Druckauftrages in die Warteschlange wird dem Programm der Auftrag als 'gedruckt' signalisiert, tatsächlich wird der Auftrag jedoch erst später bei Verfügbarkeit des Gerätes ausgeführt.
Warteschlangen werden außerdem häufig zur Datenübergabe zwischen asynchronen Prozessen in Verteilten Systemen verwendet, wenn also Daten vor ihrer Weiterverarbeitung gepuffert werden müssen. Der Zugriff erfolgt dabei durch im Betriebssystem verankerte APIs. Die Größe der Queue wird durch das Betriebssystem limitiert.
Auch die Black-Box im Flugzeug ist in der Regel ein Ringpuffer, sodass bei einem Absturz auch nur die letzten Minuten der aufgezeichneten Messwerte vorhanden sind.
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"Warteschlange (Datenstruktur)".
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