article

Eine Warteschlange bildet sich, wenn mehr Angebote pro Zeiteinheit an ein System gerichtet werden, als dieses in der selben Zeit verarbeiten kann, das Angebot also die Leistung des Systems übersteigt.

Wissenschaftliche Behandlung


Im Bereich der Informatik ist die Warteschlange eine spezielle Datenstruktur, also eine Reihe von Elementen (Aufgaben, Operationen), die vor einer Bedienstation auf ein Ereignis (Abarbeitung, Service, Weiterleitung) warten und dort seriell abgearbeitet werden.

In der Mathematik wird unter der Benennung Warteschlangentheorie erforscht, wie die Wartezeit verteilt ist oder wie viele Kunden/Teile im Durchschnitt warten.

Im Rahmen der Wahrscheinlichkeitstheorie wird die Abbildung von Warteschlangen in der Warteschlangentheorie behandelt, darauf aufbauend in der Betriebswirtschaftslehre im Operations Research.

In der Verkehrstheorie, einem Teilgebiet der Nachrichtentechnik, gelangt man über ein bestimmtes Verkehrsmodell ebenfalls zu dem Begriff der Warteschlange.

In der Soziologie sind unerwartete riesige Warteschlangen (>10 000 Wartende) untersucht worden s. *.

Beispiele


In Callcentern bildet sich eine Warteschlange mit Anrufern, wenn alle Abfrageplätze belegt sind. Im Supermarkt bilden sich einzelne Warteschlangen vor mehreren Kassen parallel, beim Postschalter wird seriell gewartet und anschließend auf den nächsten freien Schalter verteilt.

Literatur


  1. Lars Clausen (1994): Krasser sozialer Wandel. Opladen.

Siehe auch


Weblinks


  • http://www.brock.uni-wuppertal.de/Projekte/zoran/Traktat/schlange.html - Ein Regelwerk kulturellen Wartens

Stochastik

Queue_area | Живая очередь

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Warteschlange".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld