Bushaltestelle_Breitscheidstraße_Ilmenau.jpg Als Wartesaal, Wartehalle und Wartehäuschen bezeichnet man einen Raum, der Reisenden als Aufenthaltsraum bis zur Weiterreise dient. Die drei unterschiedlichen Begriffe dienen der Größenklassifizierung. Die Luxusvariante, die nur einem erlesenen Kreis von Reisenden zugänglich ist, ist die Lounge.
Der Zweck eines mindestens an drei Seiten geschlossenen Wartehäuschens ist der Wind-, Wetter- und Kälteschutz, die Mindestausstattung ist eine Sitzmöglichkeit. Mehr Komfort bietet die Wartehalle mit dem Charakter eines Empfangsgebäudes, oft in Verbindung mit Diensträumen (Stellwerk, Reisezentrum oder Fahrkartenschalter, Gepäckabfertigung usw.).
Wartehäuschen dienen als Werbeträger. Die kleinsten Varianten finden sich auf dem Lande an Schulbushaltestellen. Sie sind manchmal in liebevoller Einzelarbeit von den Anwohnern aus unterschiedlichsten Materialien (Naturholz, Stein, Wellblech) gestaltet. Das normale Wartehäuschen an Bushaltestellen besteht heute aus viel Glas. Wenn die - meist seitliche - Werbefläche den Blick nicht versperrt, können die Fahrgäste im Schutz des Häuschens ihren Bus kommen sehen. Zu einer gut möblierten Haltestelle gehört eine Fahrplantafel, ein Papierkorb und möglichst auch ein (oder mehrere) Fahrradständer für Bike and Ride.
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