Henry Warren Beatty, geboren als Henry Warren Beaty (mit einem „t“) (* 30. März 1937 in Richmond, Virginia) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und politischer Aktivist der Demokratischen Partei.
1959 war Beatty für ein Jahr in der beliebten TV-Serie The Many Loves of Dobie Gillis zu sehen, bevor ihm zwei Jahre später mit seinem Leinwanddebüt in Elia Kazans Klassiker Fieber im Blut der Durchbruch gelang. Bei den Dreharbeiten lernte er Natalie Wood kennen (damals noch mit Robert Wagner verheiratet), mit der er für die nächsten acht Jahre zusammen war.
Nach weiteren Filmauftritten und einem Golden Globe als Bester Newcomer produzierte Beatty 1968 das Gangsterdrama Bonnie und Clyde, in dem er auch eine Titelrolle übernahm. Bei einem Budget von nur 2,5 Millionen Dollar spielte der Film weltweit ca. 70 Millionen Dollar ein und wurde für zehn Oscars nominiert, von denen er zwei gewann.
Trotz dieses gigantischen Erfolges zog sich Beatty in den Folgejahren als Schauspieler weitgehend zurück. In den 1970ern war er in nur sieben Filmen zu sehen, darunter die Kassenschlager Shampoo und sein Regiedebüt Der Himmel soll warten. Beide Filme wurden von Beatty geschrieben und produziert. 1971 spielte er zusammen mit dem ersten deutschen James-Bond-Bösewicht Gert Fröbe im Film Der Millionenraub.
1975 lernte er am Set von The Fortune Jack Nicholson kennen, mit dem er in den 1970er und 1980er Jahren regelmäßig wilde Partys feierte und seitdem mit ihm eng befreundet ist.
Für den Film Reds (Drehbuch, Produktion, Regie, Hauptrolle) gewann Beatty 1982 nach bisher zehn Nominierungen in fünf verschiedenen Kategorien seinen ersten Oscar als Bester Regisseur.
Nach Reds drehte Beatty in den 1980er Jahren nur noch einen einzigen Film, Ishtar, der jedoch fast durchgehend negative Kritiken erhielt. Erst Anfang der 1990er konnte er mit der Comic-Adaption Dick Tracy und dem Drama Bugsy wieder an seine alten Erfolge anknüpfen.
1992 heiratete der ehemalige Frauenheld und Womanizer seine Schauspielkollegin Annette Bening, mit der er heute vier Kinder hat. In den Jahren zuvor war er u.a. mit Natalie Wood, Julie Christie, Diane Keaton, Joan Collins, Isabelle Adjani und Madonna (meistens ehemalige Filmpartnerinnen) zusammen gewesen.
Zuletzt war Beatty in den Komödien Bulworth und Town & Country im Kino zu sehen. Bei der Oscar-Verleihung 2000 überreichte ihm sein langjähriger Freund Jack Nicholson den Irving G. Thalberg Memorial Award für sein Lebenswerk.
Obwohl Warren Beatty in rund vierzig Jahren nur 23 Filme drehte, bleiben sein Erfolg und sein außergewöhnliches Allround-Talent unerreicht. Die vier Filme, die unter seiner Regie entstanden, erhielten insgesamt 29 Oscar-Nominierungen, sieben Oscars und unzählige andere Preise. Hinzu kommen 24 weitere Nominierungen und sechs Auszeichnungen für drei Filme, die er produzierte oder deren Drehbuch er schrieb.
Warren Beatty ist aktives Mitglied der Demokratischen Partei in Kalifornien und bekannt für sein links-progressives Engagement. Er habe im Jahre 2000 schon mit dem Gedanken gespielt, für das Amt des US-Präsidenten zu kandidieren, gestand Beatty einmal. Inzwischen ist er bescheidener geworden. Beflügelt von der politischen Karriere seines Schauspielerkollegen Arnold Schwarzenegger schließt Warren Beatty nicht aus, bei den nächsten Gouverneurswahlen in Kalifornien im November 2006 gegen den republikanischen Amtsinhaber Gouverneur Schwarzenegger anzutreten.
Filmregisseur | Filmschauspieler | Drehbuchautor | Geboren 1937 | Mann | Oscarpreisträger | Golden-Globe-Preisträger | Schauspieler | US-Amerikaner
Warren Beatty | Warren Beatty | Warren Beatty | Warren Beatty | Warren Beatty | Warren Beatty | Warren Beatty | Warren Beatty | ウォーレン・ベイティ | Warren Beatty | Warren Beatty
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Warren Beatty".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world