| Karte | |
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| Karte_oberuckersee_in_deutschland.png | |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Brandenburg |
| Landkreis: | Uckermark |
| Gemeinde: | Oberuckersee |
| Geografische Lage: | |
| Fläche: | 40,17 km² |
| Einwohner: | 806 (01. Juli 2004) |
| Postleitzahl: | 17291 |
| Vorwahl: | 039863 |
| Kfz-Kennzeichen: | UM |
| Politik | |
| Ortsbürgermeister: | Hartmut Mattke |
Das Dorf Warnitz liegt im Nordosten von Brandenburg an der Ostseite des Oberuckersee mit ca. 650 ha Wasserfläche und wurde im Jahre 1332 als "Warlitze" erstmalig erwähnt. Die für die Uckermark typische Feldsteinkirche erinnert an diese Zeit.
Warnitz gehört seit dem Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Blankenburg, Potzlow, Seehausen und Warnitz am 31. Dezember 2001 zur Gemeinde Oberuckersee.
In nördlicher Richtung liegt die Kreisstadt Prenzlau mit einer Entfernung von ca. 18 km. Die Bundeshauptstadt Berlin liegt südlich und ist ca. 80 km entfernt.
Entfernungen: (Straße)
| Gramzow: | 11 km | Prenzlau: | 25 km | Schwedt: | 40 km |
Im Dorf und in unmittelbarer Umgebung gibt es eine Vielzahl kleinerer Seen, welche als Überbleibsel von Resteisbeständen der letzten Eiszeit vor 15.000 Jahren entstanden sind. Ebenfalls aus dieser Zeit stammen die vielen zurückgebliebenen Felsblöcke, so genannte Findlinge, die in der Umgebung des Ortes zu finden sind.
Der Ort mit seinem Campingplatz ist heute das touristische Zentrum am Oberuckersee. Man kann sich Ruder- und Paddelboote, Wassertreter und Kajaks ausleihen, Touren mit dem Fahrgastschiff Onkel Albert machen oder den Wallpfad bereisen.
Durch Warnitz führt der Radfernweg Berlin-Usedom.
1375 erschien "Warsitz" im Landbuch Kaiser Karl IV. und hatte fast nur slawische Einwohner.
1539 kommt Warnitz zum Klosteramt Gramzow-Seehausen. Das ursprüngliche Dorf gruppierte sich um die 1738 errichtete Feldsteinkirche und der einklassigen Dorfschule.
Ab den 1960er Jahren wurde Warnitz der dominierende Urlaubsort am Oberuckersee, mit dem noch heute bestehenden Campingplatz der direkt am See liegt. In der 1960 erbauten Schule werden auch heutzutage Kinder umliegender Gemeinden beschult.