| Name | |
|---|---|
| Chinesisch: | 王羲之 |
| Pinyin: | Wáng Xīzhī |
| Wade-Giles: | Wang Hsi-chih |
| Künstlername (Zi): | Yìshào (逸少) |
| Künstlername (Hao): | Dànzhāi (澹斋) |
| Andere Namen: | Shūshèng (書聖, wörtlich Heiliger der Kalligrafie) |
Die beiden überragenden Meister der chinesischen Kalligrafie, Wang Xizhi und sein Sohn Wang Xianzhi (344-388), die nicht nur schrifttheoretisch, sondern auch in der Weiterentwicklung der chinesischen Schrift richtungweisend die Fundamente legten, lebten bereits im 4. Jahrhundert.
Wang Xizhi äußert sich in folgenden Worten über seine Kunst:
Wang Xizhi entstammte einer Adelsfamilie. Sein Großvater und sein Vater hatten hohe Stellungen am Hofe bekleidet. Die Familie war aber vor Allem für ihre Kalligrafen bekannt. Von hundert namhaften Kalligrafen aus der Jin-Dynastie gehören zwanzig zu der Wang-Familie. Wang Xizhi selbst lernte zuerst von seinem Vater, später von der berühmten Kalligrafin Wei Shuo.
Anfänglich hatte Wang Xizhi auch ein Amt inne. Er wurde von seinem Vorgesetzten gekränkt. Er wurde krank und kündigte seine Stelle. Am Grab seiner Eltern schwor er, nie mehr als Beamter zu arbeiten. Während seines Lebens schrieb Wang Xizhi tausende von Kalligrafien, von denen aber kein einziges Original erhalten geblieben ist. Die Kopien stammen alle von nach seinen Vorlagen eingravierten Texten, von denen es etwa ein Dutzend gibt.
Wang Xizhi | 王羲之 | 王羲之
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