Walter Wallmann (* 24. September 1932 in Uelzen) ist ein deutscher Politiker (CDU).
Er war von 1977 bis 1986 Oberbürgermeister von Frankfurt am Main, von 1986 bis 1987 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und von 1987 bis 1991 Ministerpräsident des Landes Hessen.
Nach der Bundestagswahl 1972 schied er aus dem Hessischen Landtag aus und wurde Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier wurde er 1973 Mitglied im Fraktionsvorstand und 1976 Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. 1977 legte er sein Mandat nieder.
Als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wurde Wallmann von Bundeskanzler Helmut Kohl am 6. Juni 1986 zum ersten Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ernannt.
Aus diesem Amt schied er am 23. April 1987 aus, nachdem er als erster CDU-Politiker Ministerpräsident des Landes Hessen wurde.
Bei der Landtagswahl 1991 erreichte seine Koalition aus CDU und FDP nicht mehr die erforderliche Mehrheit. Wallmann schied daher am 5. April 1991 aus dem Amt.
Mann | Umweltminister (Deutschland) | Ministerpräsident (Hessen) | CDU-Mitglied | Bundestagsabgeordneter | Bürgermeister (Frankfurt am Main) | Korporierter im DWV | Deutscher | Geboren 1932
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