Walter Hirrlinger (* 24. Juni 1926 in Tübingen) ist ein deutscher Politiker (SPD), baden-württembergischer Landesminister a.D. und Präsident des Sozialverbands VdK Deutschland. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.
Hirrlinger machte nach der Schule eine kaufmännische Lehre, wurde aber in den Kriegsdienst eingezogen und als 19-Jähriger so schwer verletzt, dass er lange im Rollstuhl sitzen musste. Nach dem Krieg war er als Journalist und Schriftsteller (Novellen und Romane) tätig bevor er seit den 1950er Jahren hauptamtlich für den VdK arbeitete. Daneben engagierte er sich auch politisch in der SPD.
Neben seiner Tätigkeit bei der Neuen Heimat war Hirrlinger von 1974 bis 1994 auch Vorsitzender des Regionalverbands Mittlerer Neckar (heute Region Stuttgart) und von 1972 bis 1992 stellvertretender Vorsitzender des VdK-Landesverbands Baden Württemberg. Bis 1982 war er Mitglied des Bundesvorstands des Sozialverbands, danach im Präsidium. 1990 wurde er als Nachfolger von Karl Weishäupl Präsident des VdK Deutschland. Dieses Amt bekleidet er bis heute. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel bezeichnete Hirrlinger als "mächtigsten Rentenlobbyisten" Deutschlands.
Mann | Sozialpolitik | Landesminister (Baden-Württemberg) | Geboren 1926
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