| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| wall_wappen.gif | map at wallsee-sindelburg.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Niederösterreich | bgcolor="#FFFFFF" | Politischer Bezirk: | Bezirk Amstetten (AM) | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 25,93 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 2.049 (Volkszählung 2001) | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 275 m ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahlen: | 3313, 3312 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 07433 | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindekennziffer: | 30538 | bgcolor="#FFFFFF" | Anschrift der Verwaltung: | Marktgemeinde Wallsee - Sindelburg Marktplatz 2 3313 Wallsee | bgcolor="#FFFFFF" | Offizielle Website: | Marktgemeinde Wallsee-Sindelburg | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | gemeinde@wallsee-sindelburg.gv.at | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Johann Reitbauer | bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Gemeinderat: | 21 Mitglieder: 13 ÖVP, 7 SPÖ, 1 FPÖ | |||||||||||||||||||||||||||||||
Katastralgemeinden sind: Igelschwang, Ried, Schweinberg, Wallsee.
Die östlichen Nachbargemeinden sind Ardagger und Zeillern, im Süden Oed-Öhling, Aschbach und Wolfsbach, im Westen Strengberg und im Norden - jenseits der Donau - Mitterkirchen im oberösterreichischen Mühlviertel. Wallsee-Donau.jpg
Die Geschichtsschreibung von Wallsee beginnt in der Römerzeit, wo am heutigen Marktplatz ein riesiges Kastell von 200 x 160 m nachweisbar ist. Vermutlich ist es das öfters in der Antike erwähnte Adiuvense, wie Legionsspuren und eine Untersuchung des Habsburger Erzherzogs Theodor Salvator zeigen dürften. König Albrecht I. hatte mit den Grafen von Wallsee schwere Konflikte, weil er den Einfluss der Regionalpolitik zurückdrängen wollte. Deshalb erhob sich 1295 der österreichische Adel gegen die Reichspolitik.
Im 14. Jahrhundert erhielt Wallsee das Marktrecht. Seit etwa 1620 ist die Verwendung eines Marktsiegels überliefert. Jenes aus 1631 zeigt einen Mühlstein und oberhalb stilisierter Donauwellen ein Ungeheuer. Von ca. 1500 bis 1895 stand unter dem Sandsteinfelsen des Schlosses eine Mühlstein-Fabrik, die nach Ungarn und bis zum Schwarzen Meer lieferte. Auf diese Zunft geht die St. Anna-Kapelle zurück.
Nach 1945 prägte der Donaustrom die wirtschaftliche Entwicklung - unter anderem durch das Schifffahrtsunternehmen Brandner und den Bau eines großen Donaukraftwerkes.
Der Bau der Kraftwerkskette begann 1952 bei Jochenstein (Grenzkraftwerk zwischen Passau und Linz) und endete 1998 mit der Fertigstellung des Kraftwerks Freudenau bei Wien.
Das Elektrizitätswerk "Wallsee-Mitterkirchen" hat ein Regelarbeitsvermögen von jährlich 1318,8 GWh und deckt damit rund 2 Prozent des Strombedarfs von Österreich (siehe auch Elektrizitätswerke an der Donau).
Einige Kilometer oberhalb von Wallsee mündet die Erla in die Donau. Sie kommt aus dem Hügelland des Mostviertels. Wesentlich mehr Wasser fließt jedoch von der Enns zu (15 km stromaufwärts), sowie den nördlichen Nebenflüssen Aist (ca. 12 km stromauf) und Naarn (10 km stromabwärts).
Siehe auch: Liste der Donaubrücken
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