Waldemar., genannt der Große (* um 1280; † 14. August 1319 in Bärwalde) aus der Familie der Askanier war von 1309 bis 1319 Markgraf von Brandenburg, Mitregent ab 1302, ab 1309 als Vormund für seinen Vetter Heinrich II. der Jüngere.
Waldemars Eltern waren Markgraf Konrad I. von Brandenburg und Constantia von Polen, deren Vater König Przemyslaw I. war.
Im Vertrag von Soldin trat Waldemar seine Ansprüche auf Pomerellen gegen eine Zahlung von 10000 Mark Silber ab, doch blieben die Burgbezirke Stolpe und Schlawe zunächst bei Brandenburg. Diese Länder wurden aber 1317 zusammen mit Rügenwalde an Herzog Wartislaw IV. von Wolgast abgetreten.
1312 führte er Krieg mit dem Markgrafen von Meißen, Friedrich dem Gebissenen, nahm ihn gefangen und zwang ihm am 14. April 1312 den Vertrag zu Tangermünde auf. 1316 besetzte er Dresden.
1319 erwarb Waldemar für Brandenburg Züllichau und Schwiebus.
Waldemar war der letzte regierende Askanier der brandenburgischen Linie. 1309 vermählte Waldemar sich mit Agnes von Brandenburg (1297-1334) einer Tochter von Markgraf Hermann III. Diese Ehe blieb kinderlos.
Markgraf (Brandenburg) | Askanier | Mann | Geboren 1280 | Gestorben 1319
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