Die Waldarbeit bezeichnet Tätigkeiten des Waldbauern, Waldbesitzers oder Forstarbeiters, zur Pflege und Nutzung des Waldes.
Ausbildung
Mit technischem Verständnis und Liebe zum Wald und zur Natur kann man sich in einer dreijährigen Ausbildung zum
Forstwirt ausbilden lassen.
Hilfsmittel
Fällen (Einschlag)
Ein
Baumstamm ist grob in drei Zonen unterteilbar, das Zopfstück, den Mittelstamm und den Erdstammblock. Für
Schnittholz wird im allgemeinen nur der Mittelstamm verwendet.
Siehe auch: Fälltechnik
Bergung
Holzfäller,
Forwarder,
Rückepferd, Holzeinschlag nach dem
Mondkalender |
Rueckezug1.jpg)]]
Sicherheit
Waldarbeit gehört zu den unfallträchtigen Arbeiten. Besonderer Wert sollte deshalb auf die
Arbeitssicherheit gelegt werden, um
Arbeitsunfälle zu vermeiden oder zu minimieren:
- Sofern die Fertigkeiten nicht schon vorhanden, sind Lehrgänge und Kurse zu Fälltechniken und Bedienung der Maschinen unbedingt empfehlenswert. Im gewerblichen Bereich sind diese vorgeschrieben.
- Die PSA-Forst (Persönliche Schutzausrüstung) sollte selbstverständlich sein: Schnittschutzkleidung, Forsthelm.
- Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist insbesondere an heißen Tagen zu achten. Alkohol sollte dabei tabu sein.
- Vor Zeckenbissen sollte man sich, soweit möglich, schützen. Vorbeugend kann auch eine Impfung gegen Hirnhautentzündung/FSME empfohlen sein. Gegen die heimtückischen Folgen einer Infektion mit Borreliose ist keine Vorbeugung möglich. Sobald entsprechende Symptome nach Zeckenbiß auftreten, kann nur eine zeitnahe, massive Antibiotikabehandlung die fatalen Folgen einer chronischen Erkrankung verhindern.
- Der Einsatz von (oft teureren) Sonderkraftstoffen bei Motorsägen ist zur Minderung der krebserregenden Benzol-Belastung empfehlenswert. Im Staatsforst ist dies bereits seit längerem Vorschrift.
Weblinks
Forstwirtschaft