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Wakan ist ein Wort aus der Sprache der Sioux-Indianer und bedeutet heilig.

Nach der Überzeugung der Sioux hat jedes Ding auf der Welt seinen Wakan, der ungeboren ist und nicht stirbt.

Wakan Tanka nannten die Sioux den allumfassenden Gott, dem Geistwesen unterstanden.

Wi war eines dieser Geistwesen und repräsentierte die Sonne. Er galt als allwissend und als Verteidiger der Tapferkeit und Treue. Der Bison stand ihm als Tier besonders nahe und wurde deshalb häufig als Erscheinungsform des Gottes betrachtet.

Die Tochter des Wi war die schöne Whope (Weiße Büffelkalbfrau), die auch als Gattin des Südwindes verehrt wurde. Sie kam auf die Erde und überbrachte den Sioux das Symbol des Friedens, die Friedenspfeife. Diese Pfeife soll auch als Mittler zwischen den Menschen und Wakan Tanka dienen.

Skan war der Geist des Himmels und galt als Quelle aller Stärke und Macht. Er ließ als Gestalter der Welt alles nach der Vierzahl ausrichten. Außerdem ist Skan der Richter über alle Götter und Seelen der Menschen. Den Geisterpfad überwacht der Geist des Windes, Tate. Er lässt nur die Seelen passieren, die von Skan als würdig anerkannt werden. Daneben lenkt Tate die Jahreszeiten

Iya gilt als dämonisches Ungeheuer und Verkörperung des Bösen, das Menschen und Tiere verschlingt und ihnen Böses zufügt. Der üble Atem der Bestie bringt die Krankheiten und Iya erscheint meist als Orkan.

Das Wakan Tanka ist außerdem ein Horror-Roman des Schriftstellers Markus Böhme.

Mythologie der Indianer

 

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