Waizenkirchen ist eine Marktgemeinde in
Oberösterreich im
Bezirk Grieskirchen im
Hausruckviertel mit 3.660 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Peuerbach.
Geografie
Waizenkirchen liegt auf 367 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,8 km, von West nach Ost 8,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 34,3 km². 9,6 % der Fläche sind bewaldet, 79,6% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.
Ortsteile der Gemeinde sind: Anrath, Aschach, Auweidenholz, Auwies, Breitwies, Bäckenhof, Dittenbach, Eitzenberg, Esthofen, Gföll, Grillparz, Hausleiten, Holzing, Hueb bei Lindbruck, Hueb bei Manzing, Imperndorf, Inzing, Keppling, Kollerbichl, Kranabithen, Kropfleiten, Lindbruck, Manzing, Moospolling, Niederndorf, Niederspaching, Obergschwendt, Oberviehbach, Oberwegbach, Parzham, Prambacherholz, Punzing, Purgstall, Röckendorferholz, Ritzing, Schurrerprambach, Sittling, Steinparz, Stillfüssing, Stroiß, Thall, Thallham, Untergschwendt, Unterheuberg, Unterviehbach, Unterwegbach, Waikhartsberg, Waizenkirchen, Waldweidenholz, Watzenbach, Weg, Weidenholz, Weinzierlbruck, Willersdorf.
Wappen
Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens:
Gespalten; rechts in Blau ein goldener, rot gewaffneter, aus Rachen und Ohren feuersprühender, aufgerichteter Panther; links ebenfalls in Blau auf grünem Boden eine silberne, schwarz geöffnete und rot gedeckte Kirche mit rechts vorgebautem Turm, goldenem Knauf und Kreuz auf Turmspitze und Langhaus. Die Gemeindefarben sind Blau-Weiß
Geschichte
Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der
Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem
Anschluss Österreichs an das
Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.
Politik
Bürgermeister ist Ing. Josef Dopler von der ÖVP.
Einwohnerentwicklung
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 3.602 Einwohner, 2001 dann 3.660 Einwohner.
Natur
Ruhige Nebenstraßen und Feldwege laden zum Wandern und Radfahren, spazieren gehen und joggen ein. Mit dem Rad können Sie einen Ausflug ins wunderschöne Aschachtal unternehmen und in der belassenen Natur Erholung finden. Entspannen können Sie auch in den sehr zentral am malerischen und noch ursprünglich erhaltenen Marktplatz oder in nächster Nähe gelegenen Gaststätten und Lokalen im angenehmen Schatten bei gemütlicher Unterhaltung
Sport
Öst. Turn- und Sportunion Waizenkirchen mit zahlreichen Sektionen
Turnhallen im Schulzentrum Waizenkirchen, Freibad Waizenkirchen, Beach-Volleyballplatz beim Freibad, Tennisplatz, Fußballplatz, Fun-Court, Teich vom Schloss Weidenholz zum Eisstockschießen und Schlittschuhlaufen, Reiten
Bildung
Volkschule, Hauptschule, Landwirtschaftsschule Fachschule und EDV, Landesmusikschule
Söhne und Töchter der Gemeinde
Wilhelm Kienzl, Komponist (
Evangelimann)
Wolfgang Mayrhuber, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa AG
Ort in Oberösterreich
Waizenkirchen