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Waiblingen ist eine Stadt etwa 15 km nordöstlich von Stuttgart in Baden-Württemberg. Sie ist die Kreisstadt und größte Stadt des Rems-Murr-Kreises. Zusammen mit der südlichen Nachbarstadt Fellbach bildet sie ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden.
Die Einwohnerzahl der Stadt Waiblingen überschritt um 1960 die Grenze von 20.000. Daher stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die baden-württembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Februar 1962 beschloss.
Geografie
Waiblingen liegt zu beiden Seiten der
Rems, die von Weinstadt kommend im Südosten der Stadt beim Stadtteil Beinstein das Stadtgebiet betritt und dann die
Kernstadt durchfließt. Anschließend hat sie sich tief in den
Muschelkalk eingegraben und durchfließt in mehreren Windungen von Südost nach Nordwest das Stadtgebiet zwischen den Stadtteilen Hegnach und Hohenacker, um es dann kurz vor der Mündung wieder zu verlassen.
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Waiblingen. Sie werden im
Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt:
Leutenbach,
Schwaikheim,
Korb,
Weinstadt,
Kernen im Remstal und
Fellbach (alle
Rems-Murr-Kreis) sowie
Remseck am Neckar und eine zu
Marbach am Neckar (beide
Landkreis Ludwigsburg) gehörige
Exklave.
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet Waiblingens besteht aus der
Kernstadt und den
Stadtteilen
Beinstein,
Bittenfeld,
Hegnach, Hohenacker und
Neustadt, die erst im Rahmen der
Gemeindereform der
1970er Jahre eingegliedert wurden. Zu den einzelnen Stadtteilen gehören noch separat gelegene
Wohnplätze mit besonderem Namen, wie "Geheime Mühle" in Beinstein, Böllenbodenhof in Bittenfeld, Fährmannshaus und Hegnachmühle in Hegnach, Remsmühle und Zillhardshof in Hohenacker sowie Bad, Erbachhof, Hirschlauf, Kleinhegnach und Mühle in Neustadt. In der Kernstadt werden zum Teil Wohngebiete mit eigenem Namen unterschieden, deren Bezeichnungen sich im Laufe der Geschichte aufgrund der Bebauung ergeben haben und die jedoch meist nicht genau abgrenzbar sind. Hierzu gehören beispielsweise die Rinnenäckersiedlung, der Galgenberg und die "Korber Höhe".
Raumplanung
Waiblingen bildet zusammen mit der Nachbarstadt Fellbach ein
Mittelzentrum innerhalb der
Region Stuttgart, deren
Oberzentrum die Stadt
Stuttgart ist. Zum Mittelbereich Waiblingen/Fellbach gehören noch die Städte und Gemeinden im Südwesten des Rems-Murr-Kreises, und zwar
Berglen,
Kernen im Remstal,
Korb,
Leutenbach,
Schwaikheim,
Weinstadt und
Winnenden.
Geschichte
In der Region sind Funde der Alt- und Mittel
steinzeit bekannt. Bei Waiblingen selbst lässt sich eine Besiedlung in verschiedenen vorgeschichtlichen Epochen nachweisen, beginnend mit der Kultur der Linearbandkeramik (um 5000 v.Chr.). In römischer Zeit befand sich bei
Beinstein eine Handwerkersiedlung, in der auch hochwertiges Tafelgeschirr (
Terra Sigillata) hergestellt wurde.
Die erste urkundliche Erwähnung fand 885 durch Kaiser Karl III. statt. Dabei wird für Waiblingen ein Königshof erwähnt, der im Bereich der Altstadt vermutet wird - bisher aber nicht nachgewiesen werden kann. Im Umfeld der Stadt liegen mehrere merowingerzeitliche Bestattungsplätze.
1250 erfolgte die Verleihung des Stadtrechts. In jener Zeit gehörte sie bereits zu Württemberg. Waiblingen wurde Amts- und Hofstadt und ist spätestens seit dem 14. Jahrhundert Mittelpunkt eines Amtes bzw. Kreises. Die Staufer-Stadt ist 1634 während des Dreißigjährigen Kriegs bis auf wenige Häuser vollständig abgebrannt, wurde dann aber wieder neu aufgebaut. Weitere Brandkatastrophen gab es 1771 und 1784. Aus dem Oberamt Waiblingen ging 1938 der Landkreis Waiblingen hervor. 1962 wurde Waiblingen Große Kreisstadt. Auch nach der Kreisreform 1973 wurde Waiblingen Sitz des neu gebildeten Rems-Murr-Kreises.
Religionen
Die Bevölkerung von Waiblingen gehörte ursprünglich zum
Bistum Konstanz. Da die Stadt schon früh zu
Württemberg gehörte wurde auch hier
1535 die
Reformation eingeführt.
1547 wurde die Stadt Sitz eines
Dekanats, das im Laufe der Geschichte zu unterschiedlichen
Prälaturen gehörte. Seit
1913 gehört es zur Prälatur Heilbronn. Die Michaelskirche war die Mutterkirche eines großen Sprengels um Waiblingen. Sie liegt außerhalb der Altstadt auf einem ehemaligen Friedhof. Die ursprünglich alleinige Kirchengemeinde der Michaelskirche wurde infolge Anstiegs der Gemeindegliederzahlen nach dem
2. Weltkrieg in mehrere Kirchengemeinden geteilt. So entstand
1977 die Evangelische Kirchengemeinde "Korber Höhe", die
1988 die Johanneskirche zusammen mit der katholischen Marienkirche als "Ökumenisches Haus der Begegnung Maria und Johannes unter dem Kreuz" erbaute.
1978 entstand für Gemeindeglieder der Wasserstubensiedlung und der so genannten Fuggerei in der Kernstadt die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde, die im
1991 umgebauten und erweiterten Dietrich-Bonhoeffer-Haus ihre Gottesdienste feiert. Ferner gibt es noch die Martin-Luther-Kirche für Gemeindeglieder südlich der
Remsbahn. Alle genannten Kirchengemeinden bilden zusammen die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Waiblingen.
Auch in den fünf Waiblinger Stadtteilen wurde infolge der frühen Zugehörigkeit zu Württemberg die Reformation eingeführt. In allen Stadtteilen gibt es daher eine evangelische Kirchengemeinde mit jeweils einer alten Pfarrkirche. Die Kirchengemeinden gehören alle zum Dekanat Waiblingen.
Katholiken gibt es in Waiblingen erst wieder seit dem 19. Jahrhundert. Für sie wurde 1897 ein katholisches Oratorium erbaut, das 1907 erweitert wurde. Bereits 1899 wurde ein Expositurvikariat eingerichtet und seit 1917 gibt es eine eigene Pfarrei in Waiblingen. Die erste eigene Kirche St. Antonius wurde 1953 erbaut. Eine zweite Kirche "Zum Heiligen Geist" wurde 1971 erbaut. Auf der "Korber Höhe" entstand 1988 zusammen mit der evangelisches Johanneskirche die katholischen Marienkirche als "Ökumenisches Haus der Begegnung Maria und Johannes unter dem Kreuz". Alle drei katholischen Kirchen gehören zur Kirchengemeinde Waiblingen, die auch die Katholiken in Beinstein (eigenes Gemeindehaus) und Hegnach (eigene Heilig-Geist-Kirche) betreut. Im Stadtteil Neustadt entstand 1969 eine eigene Pfarrei. Bereits 1963 wurde dort die Kirche St. Maria erbaut. Die Gemeinde betreut auch die Katholiken aus Hohenacker. Die beiden Kirchengemeinden, Waiblingen und Neustadt, bilden zusammen mit der Kirchengemeinde Korb die Seelsorgeeinheit Waiblingen innerhalb des Dekanats Waiblingen des Bistums Rottenburg-Stuttgart. Die Katholiken in Bittenfeld werden von der Nachbarkirchengemeinde Schwaikheim (im Seelsorgebezirk Winnenden) betreut. Doch gibt es in Bittenfeld seit 1964 eine eigene katholische Kirche St. Martin.
Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Waiblingen auch einige Freikirchen, darunter die Evangelisch-methodistische Kirche mit Gemeinden in Waiblingen und Hegnach. Auch die Neuapostolische Kirche und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sind in Waiblingen vertreten.
Eingemeindungen
Folgende Gemeinden wurden in die Stadt Waiblingen eingegliedert:
Einwohnerentwicklung
Die Einwohnerzahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur
Hauptwohnsitze).
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¹ Volkszählungsergebnis
Politik
Gemeinderat
Der
Gemeinderat hat seit der letzten
Kommunalwahl vom
13. Juni 2004 insgesamt 32 Sitze. Diese verteilen sich auf die einzelnen Parteien und Gruppierungen wie folgt:
- CDU: 11
- SPD: 8
- DFB, Demokratische Freie Bürger: 6
- ALi, Alternative Liste: 4
- FDP: 2
- BüBi, Bürgerliste Bittenfeld: 1
Bürgermeister
An der Spitze der Stadt Waiblingen stand ein
Schultheiß, der erstmals
1265 nachweisbar ist. Eine bürgerliche Gemeinde gab es seit
1273. Die Aufsicht über die Verwaltung oblag dem
Vogt.
1740 sind drei Bürgermeister, 9 Richter und 5 Ratsverwandte genannt. Seit
1819 trug das Stadtoberhaupt die Bezeichnung "Stadtschultheiß" seit
1930 Bürgermeister und mit der Erhebung zur
Großen Kreisstadt am
1. Februar 1962 lautet die Amtsbezeichnung
Oberbürgermeister. Dieser wird von den Wahlberechtigten auf 8 Jahre direkt gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Ein neuer Oberbürgermeister wurde am 5. Februar 2006 gewählt.
Sein allgemeiner Stellvertreter ist der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung "Erster Bürgermeister". Daneben gibt es noch einen "Technischen Beigeordneten" ebenfalls mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister.
Stadtoberhäupter seit 1819:
- 1819-1835: Weysser, Stadtschultheiß
- 1835-1867: Friedrich Viktor Steinbuch, Stadtschultheiß
- 1867-1892: Wilhelm Friedrich Etzel, Stadtschultheiß
- 1892-1918: Martin Röcker, Stadtschultheiß
- 1919-1928: Ernst Vogel, Stadtschultheiß
- 1929-1933: Hugo Wendel, Stadtschultheiß
- 1933-1945: Alfred Diebold, Bürgermeister
- 1945-1946: Friedrich Späth, Bürgermeister
- 1946-1954: Adolf Bauer, Bürgermeister
- 1954-1962: Alfred Diebold, Bürgermeister
- 1962-1963: Dr. Helmut Weber, Oberbürgermeister
- 1963-1970: Dr. Kurt Gebhardt, Oberbürgermeister
- 1970-1994: Dr. Ulrich Gauß, Oberbürgermeister
- 1994-2006: Dr. Werner Schmidt-Hieber, Oberbürgermeister
- seit 2006: Andreas Hesky, Oberbürgermeister
Wappen
Das
Wappen der Stadt Waiblingen zeigt unter schwarzem Schildhaupt in Silber drei liegende schwarze Hirschstangen übereinander. Die
Stadtflagge ist schwarz-weiß.
Wappen und Flagge werden schon viele Jahrhunderte geführt und symbolisieren die Zugehörigkeit zum Herzogtum Württemberg.
Städtepartnerschaften
Waiblingen unterhält mit folgenden Städten eine
Städtepartnerschaft:
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Durch das Stadtgebiet Waiblingens führen mehrere Touristikrouten und zwar die 511 km lange
Württemberger Weinstraße, die
Remstal-Route des Touristikverbands mit Rad- und Wanderwegen sowie gastronomischen und kulturellen Angeboten, der 90 km lange "Remstalradweg" und die
Deutsche Fachwerkstraße.
Bauwerke
Sehenswert in der Kernstadt ist die historische Altstadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern, darunter das alte Rathaus mit offenen Arkaden auf dem Marktplatz. Der Hochwachtturm am Zwinger ist das
Wahrzeichen der Stadt. Ferner sind der mittelalterliche
Wehrgang der überdachten Stadtbefestigung und der Beinsteiner Torturm aus dem 13. Jahrhundert mit
Sgraffito an der Rems noch erhalten. Die evangelische Michaelskirche ist die Hauptkirche der Stadt. Sie wurde
1470 bis 1480 als dreischiffige Staffelhalle erbaut. Der Chor entstand bereits
1440/50. Das Nonnenkirchle bei der Michaelskirche wurde
1496 von Hans Ulmer erbaut. Es handelt sich um eine zweigeschossige Beinhauskapelle. Ferner gibt es noch die Nikolaus-Kirche (in den Muren), die
1269 bereits erwähnt wurde. Sehenswert ist auch der Waiblinger Apotheker-Garten.
In den Stadtteilen gibt es sehenswerte alte evangelische Kirchen. Eine Kirche in Beinstein wurde 1266 erstmals erwähnt. Die heutige Kirche (1454) ist ein spätgotischer Bau mit Fresken aus der Erbauungszeit. Die Pfarrkirche in Bittenfeld ist eine frühgotische Chortumanlage. Der Turm aus dem Jahr 1300 wurde mehrfach verändert. Die Ausstattung ist aus dem späten 18. Jahrhundert. In Hegnach wurde die dortige Kirche 1487/88 erbaut und 1895 erneuert. Die Kirche in Hohenacker wurde wohl 1489 erneuert und vergrößert, ist aber wohl älter. Die Neustadter Kirche wurde 1481 zur Pfarrkirche St. Maria erhoben. Die Chorturmkirche ist aus dem 14. Jahrhundert und hat Fresken.
Regelmäßige Veranstaltungen
- Altstadtfest, jedes Jahr findet am letzten Juni-Wochenende das Altstadtfest statt. Viele Vereine und örtliche Gruppen sorgen an diesem Wochenende mit Ständen, Bühnen und Darbietungen für ein geselliges Fest, bei dem sich Jung und Alt begegnen und zusammen feiern.
- Stihl Timbersports in der Talaue
- Meeting Green
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Durch das Stadtgebiet Waiblingens führen die
Bundesstraßen 14 (
Stuttgart -
Nürnberg) und
29 (Stuttgart -
Aalen).
Ferner liegt Waiblingen an der Remstalbahn (Stuttgart - Aalen) bzw. an der Murrtalbahn Stuttgart - Nürnberg. Beide Bahnlinien trennen sich von Stuttgart kommend in Waiblingen. Der Bahnhof Waiblingen ist auch Haltepunkt der Linie S2 (Schorndorf - Stuttgart - Flughafen - Filderstadt) und S3 (Backnang - Stuttgart - Flughafen) der S-Bahn Stuttgart. Weiterer Haltepunkt im Waiblinger Stadtgebiet sind Neustadt-Hohenacker und Stetten-Beinstein. Ferner gibt es zahlreiche Buslinien. Alle Linien verkehren zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS).
Ansässige Unternehmen
Der internationale Hersteller von
Motorsägen und Kleinmotorgeräten, die
Andreas Stihl AG & Co. KG, hat ihr Stammhaus in Waiblingen-Neustadt.
Die Robert Bosch GmbH hat zwei Werke in Waiblingen: eines für Kunststofftechnik und eines für Verpackungstechnik.
Unweit das Waiblinger Bahnhofs befindet sich seit Mai 1997 das Briefzentrum 70 (Bereich Stuttgart) der Deutschen Post AG.
Medien
In Waiblingen erscheint als
Tageszeitung die "Waiblinger Kreiszeitung".
Das private, lokale Radioprogramm Energy Region Stuttgart für die Region nördliches Württemberg wird in Waiblingen produziert.
Behörden, Gericht und Einrichtungen
Waiblingen ist
Sitz der Verwaltung des Rems-Murr-Kreises. Ferner gibt es eine
Agentur für Arbeit, ein
Finanzamt, ein
Notariat und ein
Amtsgericht, das zum
Landgerichts- und
Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart gehört.
Die Stadt ist auch Sitz des Kirchenbezirks Waiblingen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
Bildung
Waiblingen hat 2
Gymnasien (Salier- und Staufer-Gymnasium), 2
Realschulen (Salier- und Staufer-Realschule), eine Grund-, Haupt- und Realschule (Friedensschule Neustadt), 1
Förderschule (Comeniusschule), 3 Grund- und
Hauptschulen in der Kernstadt (Salierschule, Karolingerschule und Wolfgang-Zacher-Schule) sowie je eine Grund- und Hauptschule in den Stadtteilen Bittenfeld (Schillerschule) und Hohenacker (Lindenschule), wobei im Hauptschulbereich ein Klassenaustausch zwischen beiden Stadtteilen stattfindet; die Klassenstufen 5 und 6 besuchen die Lindenschule Hohenacker, die Klassenstufen 7 bis 9 die Schillerschule Bittenfeld. Ferner gibt es noch weitere selbständige Grundschulen, und zwar in der Kernstadt (Rinnenäckerschule) und in den Stadtteilen Hegnach (Burgschule) und Beinstein.
Der Rems-Murr-Kreis ist Schulträger der drei Beruflichen Schulen (Gewerbliche Schule, Kaufmännische Schule und Maria-Merian-Schule - Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule) sowie der Christian-Morgenstern-Schule für Sprachbehinderte, der Fröbelschule für Geistig- und Körperbehinderte jeweils mit Schulkindergarten und der Schule für Kranke in längerer Krankenhausbehandlung.
Die privaten Schulen der Diakonie Stetten e.V. (Johannes-Landenberger-Schule am Berufsbildungswerk Waiblingen und Ludwig-Schlaich-Schule - Evangelische Fachschule für Heilerziehungspflege) und die Berufsfachschule Waiblingen des Internationalen Bundes e.V. sowie
die private-kaufmännische-Schule Donner & Kern GGmbH, die das Berufskolleg I und II mit und ohne Übungsfirma anbietet, runden das schulische Angebot in Waiblingen ab.
Vereine
Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD früher CP '21) :Waiblingen stellt mit seinen Teilorten fünf Pfadfinderstämme und vier Wölflingsmeuten. Insgesamt haben die Pfadfinder mehr als 300 Mitglieder in Waiblingen. Egal ob Mädchen oder Junge jeder ab acht Jahren kann sich am Vereinsleben aktiv integrieren. Gruppen gibt es in Waiblingen, Beinstein, Korb, Stetten und Neustadt.
Der größte musiktreibende Verein ist mit rund 700 Mitgliedern das Städtische Orchester Waiblingen.
Es gliedert sich in das sinfonische Blasorchester, ein Streichorchester, eine Big Band und die angeschlossene Musikschule mit rund 150 Schülern.
Der grösste ansässige Sportverein ist der VfL Waiblingen mit ca. 3550 Mitgliedern. Der Mehrsparten-Sportverein bietet Breiten-, Gesundheits- und Leistungssport in insgesamt 16 Abteilungen (Sportarten), einem Gesundheitskursprogramm und einer Kindersportschule an.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Die Stadt Waiblingen hat folgenden Personen das
Ehrenbürgerrecht verliehen:
- 1883: Dr. med. Gustav Pfeilsticker, Oberamtsarzt
- 1907: Ferdinand Küderli, Mitbegründer der mechanischen Seidenstoffweberei
- 1930: Theodor Kaiser, Fabrikant
- 1932: Friedrich Schofer, Fabrikant
- 1934: Albert Roller, Fabrikant
- 1953: Emil Münz, Gärtner
- 1967: Alfred Diebold, Oberbürgermeister
- 1968: Adolf Bauer, Bürgermeister
Söhne und Töchter der Stadt
- 1528, 25. März, Jakob Andreae, † 7. Januar 1590 in Tübingen, Reformator in Württemberg, Verfasser der Konkordienformel
- 1776, 5. April, Luise Duttenhofer, † 16. Mai 1829 in Stuttgart, Scherenschnitt Künstlerin
- 1884, 8. November, Christian Mergenthaler, † 11. September 1980 in Bad Dürrheim, Lehrer, NS-Politiker, Ministerpräsident von Württemberg
- 1936, 30. Juli, Dietz-Werner Steck, Schauspieler und Tatort-Kommissar
- 1944, 28. Juli, Udo Walz, Star-Friseur in Berlin
- 1953, 24. März, Mathias Richling, deutscher Kabarettist
- 1962, 4. Mai, Christoph Sonntag, deutscher Kabarettist
- 1962, 9. Juni, Günther Schäfer, ehemaliger Fußballprofi und jetziger Fußballtrainer
- 1972, 28. Mai, Boris Palmer, Landtagsabgeordneter für Tübingen und 2004 Oberbürgermeister-Kandidat in Stuttgart
- 1982, 1.Februar, Michael Fink, Fußballspieler vom DSC Arminia Bielefeld
Literatur
- Württembergisches Städtebuch; Band IV Teilband Baden-Württemberg Band 2 aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961
- S. Lorenz (Hrsg.), Waiblingen, eine Stadtgeschichte. Stadt im Wandel 13/2 (Filderstadt 2003)
Weblinks
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