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Diese Liste umfasst alle Ergebnisse der Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft und alle Senate Bremens seit 1945.

Weitere Informationen zum deutschen Bundesland "Freie Hansestadt Bremen" finden sich im Hauptartikel: Bremen (Land), zum bremischen Landesparlament im Hauptartikel: Bremische Bürgerschaft.

Senate bis November 1946


Im Juni 1945 wurde der erste Nachkriegssenat, unter der Führung des parteilosen Bürgermeisters Erich Vagts gebildet. Der erste Senat bestand aus einer Koalition der SPD, aus BDV und KPD. Er wurde auch durch die Parteilosen gestützt. Im August wurde die Koalition unter dem neuen Bürgermeister Wilhelm Kaisen fortgesetzt. Im November 1946 fand der Senat keine Unterstützung bei den Parteilosen mehr.

Ergebnisse der Bürgerschaftswahl vom 12. Oktober 1947


SPD:41,7 % 46 Mandate
CDU:22,0 % 24 Mandate
FDP:19,4 % 17 Mandate
KPD:8,8 % 10 Mandate
Deutsche Partei (DP):3,9 % 3 Mandate
Sonstige:4,2 % 0 Mandate

Wahlbeteiligung: 67,8 %

Konsequenzen

Die Koalition aus SPD, BDV und KPD wird bis Januar 1948 fortgesetzt. Danach wird eine Koalition aus SPD, CDU, FDP und DP gebildet. Im Juni 1948 wird eine große Koalition aus SPD und CDU gebildet.

Ergebnis der Bürgerschaftswahl vom 7. Oktober 1951


SPD:39,1 % 43 Mandate
CDU: 9,1 % 9 Mandate
FDP:11,8 % 12 Mandate
KPD: 6,4 % 6 Mandate
Deutsche Partei (DP):14,7 % 16 Mandate
SRP: 7,7 % 8 Mandate
GB/BHE: 5,6 % 2 Mandate
WdF: 4,3 % 4 Mandate
Sonstige:1,3 % 0 Mandate

Wahlbeteiligung: 83,3 %

Konsequenzen

Im November 1951 wird eine Koalition aus SPD, CDU und FDP gebildet. Wilhelm Kaisen wurde wieder zum ersten Bürgermeister und Senatspräsidenten gewählt.

Ergebnissen der Bürgerschaftswahl vom 9. Oktober 1955


SPD:47,8 % 52 Mandate
CDU:18,0 % 18 Mandate
FDP: 8,6 % 8 Mandate
KPD:5,0 % 4 Mandate
Deutsche Partei (DP):16,6 % 18 Mandate
Sonstige:4,0 %0 Mandate

Wahlbeteiligung: 84,0 %

Konsequenzen

Die Koalition aus SPD, CDU und FDP wird fortgesetzt.

Die Mandate der KPD verfielen nach derem Verbot durch das Bundesverfassungsgericht am 17. August 1956.

Ergebnisse der Bürgerschaftswahl vom 11. Oktober 1959


SPD:54,9 % 61 Mandate
CDU:14,8 % 16 Mandate
FDP: 7,2 % 7 Mandate
Deutsche Partei (DP):14,5 % 16 Mandate
Sonstige:8,6 %0 Mandate

Wahlbeteiligung: 79,2 %

Konsequenzen

Es wird eine Koalition aus SPD und FDP gebildet.

Ergebnisse der Bürgerschaftswahl vom 29. September 1963


SPD:54,7 % 57 Mandate
CDU:28,9 % 31 Mandate
FDP: 8,4 % 8 Mandate
Deutsche Partei (DP): 5,2 % 4 Mandate
Sonstige:2,8 %0 Mandate

Wahlbeteiligung: 76,1 %

Konsequenzen

Die Koalition aus SPD und FDP wird bis zum Mai 1965 fortgesetzt. Danach wird unter Willy Dehnkamp (SPD) eine Große Koalition aus SPD und CDU gebildet.

Ergebnisse der Bürgerschaftswahl vom 10. Oktober 1967


SPD:46,0 % 50 Mandate
CDU:29,5 % 32 Mandate
FDP:10,5 % 10 Mandate
Deutsche Partei (DP): 0,9 % 0 Mandate
NPD: 8,8 % 8 Mandate
Sonstige:4,3 %0 Mandate

Wahlbeteiligung: 77,0 %

Konsequenzen

Es wird eine Koalition aus SPD und FDP unter Hans Koschnick gebildet. Ab Juni 1971 regiert die SPD alleine.

Ergebnisse der Bürgerschaftswahl vom 10. Oktober 1971


SPD:55,3 % 59 Mandate
CDU:31,6 % 34 Mandate
FDP: 7,1 % 7 Mandate
Sonstige: 6,0 %0 Mandate

Wahlbeteiligung: 80,0 %

Konsequenzen

Die SPD regiert weiter mit absoluter Mehrheit alleine.

Ergebnisse der Bürgerschaftswahl vom 28. September 1975


SPD:48,8 % 52 Mandate
CDU:33,8 % 35 Mandate
FDP: 13,0 % 13 Mandate
Sonstige: 4,4 %0 Mandate

Wahlbeteiligung: 82,2 %

Konsequenzen

Die SPD, obwohl die Verluste hinnehmen musste, regiert weiter alleine mit absoluter Mehrheit.

Ergebnisse der Bürgerschaftswahl vom 7. Oktober 1979


SPD:49,4 % 52 Mandate
CDU:31,9 % 33 Mandate
FDP: 10,9 % 11 Mandate
BGL: 5,1 % 4 Mandate
Sonstige: 2,8 %0 Mandate

Wahlbeteiligung: 78,5 %

Konsequenzen

SPD regiert weiter alleine.

Ergebnisse der Bürgerschaftswahl vom 25. September 1983


SPD:51,3 % 58 Mandate
CDU:33,3 % 37 Mandate
FDP: 4,6 % 0 Mandate
Grüne: 5,4 % 5 Mandate
Sonstige: 5,4 %0 Mandate

Wahlbeteiligung: 79,7 %

Konsequenzen

Die SPD regiert weiter alleine. Ab September 1985 mit Klaus Wedemeier als ersten Bürgermeister.

Ergebnisse der Bürgerschaftswahl vom 13. September 1987


SPD:50,5 % 54 Mandate
CDU:23,4 % 25 Mandate
FDP: 10,0 % 10 Mandate
Grüne: 10,2 % 10 Mandate
DVU: 3,4 % 1 Mandate
Sonstige: 2,5 % 0 Mandate

Wahlbeteiligung: 75,6 %

Konsequenzen

Die SPD regiert weiter alleine.

Ergebnisse der Bürgerschaftswahl vom 29. September 1991


SPD:38,8 % 41 Mandate
CDU:30,7 % 32 Mandate
FDP: 9,5 % 10 Mandate
Grüne: 11,4 % 11 Mandate
DVU: 6,2 % 6 Mandate
Sonstige: 3,4 % 0 Mandate

Wahlbeteiligung: 72,2 %

Konsequenzen

Da die SPD hohe Verluste einstecken musste und die Absolute Mehrheit verloren hatte, wurde eine Ampelkoalition, bestehend aus der SPD, den Grünen und der FDP, gebildet. Seit dem Februar 1995 hatte eine Minderheitsregierung der SPD bestanden. Zum ersten Bürgermeister wurde wieder Klaus Wedemeier gewählt.

Ergebnisse der Bürgerschaftswahl vom 14. Mai 1995


SPD:33,4 % 37 Mandate
CDU:32,6 % 37 Mandate
FDP: 3,4 % 0 Mandate
Grüne: 13,1 % 14 Mandate
AFB: 10,7 % 12 Mandate
Sonstige: 6,8 % 0 Mandate

Wahlbeteiligung: 68,6 %

Konsequenzen

Auf Grund des schlechtesten Wahlergebnisses der SPD bei Bürgerschaftswahlen überhaupt war Klaus Wedemeier vom Amt des ersten Bürgermeisters zurückgetreten. Daraufhin hatte Henning Scherf eine Große Koalition zwischen SPD und CDU gebildet. Die FDP war mit 3,4 % der Stimmen nicht mehr in die Bürgerschaft eingezogen.

Ergebnisse der Bürgerschaftswahl vom 6. Juni 1999


SPD:42,6 % 47 Mandate
CDU:37,1 % 42 Mandate
FDP: 2,5 % 0 Mandate
Grüne: 9,0 % 10 Mandate
DVU: 3,0 % 1 Mandate
Sonstige: 5,8 % 0 Mandate

Wahlbeteiligung: 60,1 %

Konsequenzen

Die Große Koalition wurde fortgesetzt. SPD und CDU konnten hohe Gewinne für sich verzeichnen.

Ergebnisse der Bürgerschaftswahl vom 25. Mai 2003


SPD:42,3 % 40 Mandate
CDU:29,7 % 29 Mandate
FDP: 4,2 % 1 Mandate
Grüne: 12,8 % 12 Mandate
DVU: 2,3 % 1 Mandate
Schill: 4,4 % 0 Mandate
PDS: 1,7 % 0 Mandate
Sonstige: 2,4 % 0 Mandate

Wahlbeteiligung: 61,3 %

Konsequenzen

Die Große Koalition wird fortgesetzt.

Nachdem Henning Scherf aus Altersgründen zurücktrat, wurde Jens Böhrnsen am 8. November 2005 als Nachfolger gewählt.

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