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Wappen Karte
Wappen wachenheim pfrimm.jpg Karte_Monsheim_in_Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Alzey-Worms
Verbandsgemeinde: Monsheim
Geografische Lage:
Höhe: 168m ü. NN
Fläche: 3,55 km²
Einwohner: 667 (31. Dez. 2004)
Bevölkerungsdichte: 269 Einwohner/km²
Postleitzahl: 67591
Vorwahl: 06243
Kfz-Kennzeichen: AZ
Gemeindeschlüssel: 07 331 (03) 06
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
c/o VG Monsheim
Alzeyer Str. 15
67590 Monsheim
Offizielle Website: www.wachenheim.org
E-Mail-Adresse: info@monsheim.de
Politik
Bürgermeister: Dieter Heinz (FWG)
Gemeinderat:
12 Sitze
(Wahl vom 13. Juni 2004)
FWG 8 Sitze (=)
SPD 4 Sitze (=)

Wachenheim liegt an der Pfrimm und gehört zur Verbandsgemeinde Monsheim im Landkreis Alzey-Worms in der Region Rheinhessen des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Es findet sich eingebettet im Zellertal und grenzt direkt an die Region Pfalz an.

Am 12.August 765 wird Wachenheim erstmals im Lorscher Codex durch Eintrag einer Stiftung erwähnt.

Das Wachenheimer Erkennungsmerkmal sind die drei Wachteln auf der Flagge und dem Wappen des Dorfes.

Die gesprochene Sprache in Wachenheim stellt das Rheinhessische mit starken Einschlägen des Pfälzischen dar. Den Dialekt eines Wachenheimers und eines Bewohners des pfälzischen Nachbarortes Niefernheim ist allerdings zweifelsfrei möglich, obwohl die beiden Orte nicht mehr als ein Kilometer voneinander trennt.

Wachenheim selbst gilt heute noch als klassisches Weindorf mit mehreren Winzerbetrieben. Von der Gemeindeverwaltung ist für den 19. Januar 2006 eine Dorfmoderation anberaumt. Hierbei soll unter Leitung einer erfahrenen Moderatorin ein "Wir-Gefühl" entwickelt werden. Es sollen Arbeitskreise an diesem Abend gebildet werden, die sich grundsätzlich um Strukturverbesserung in Bezug auf Bau- und Infrastruktur und der aktiven Einbindung aller Bürger in das Ortsgeschehen bemühen sollen. Aus den Arbeitskreisen heraus soll sich dauerhaft ein positives Bild der Gemeinde entwickeln. Der weitere Weg der Dorfmoderation wird bis zur Vorlage eines umsetzungsreifen Konzeptes in der Presse vorgestellt und auf der Website der Ortsgemeinde dokumentiert.

Geschichte


Entstehung und Lage: Der frühere Bahnhof ist drei Kilometer westlich vom Eisenbahnknotenpunkt Monsheim, der Linien Worms–Alzey und Monsheim–Grünstadt–Neustadt entfernt. Die „Zellertalbahn“ (Monsheim–Wachenheim–Langmeil–Kaiserslautern) wird 2006 im Sommerhalbjahr an Sonn- und Feiertagen durch den Förderverein Eistalbahn e.V. befahren, nachdem der Linienverkehr in den 1970er Jahren eingestellt wurde.

Wachenheim ist der östliche Eingang zum Zellertal und wird von der stark frequentierten Bundesstraße 47 im Ortsbereich auf 1,5 Kilometern durchzogen. 2006 wird seitens der Orts- und Verbandsgemeinde verstärkt auf eine Beruhigung des Durchgangsverkehrs mit zuständigen überörtlichen Behörden hingearbeitet. Nach Verkehrszählungen im Jahre 2005 wird die B47 im Bereich Wachenheim im Durchschnitt von 24 Stunden von derzeit rund 6.500 Fahrzeugen befahren. Die ältesten Bewohner:

Die ältesten Spuren von menschlichem Leben findet man aus der Zeit der zweiten Hälfte der Eiszeit. Diese Menschen hatten damals noch keinen festen Wohnsitz --> Jäger, Sammler und Nomaden. Unter einer 8 m hohen Ablagerungsschicht fand man 1927, in der Zellertaler Provinz, Rast- und Feuerplätze solcher Eiszeitmenschen. Deren Alter schätzt man auf ca. 110.000 Jahre. Beim Roden in einer Feldgemarkung von Wachenheim ( "Sülzer Weg" ) wurden im Jahre 1896 kleine Töpfchen und Ringe aus Ton in seiner rohesten Art in einem Grab gefunden, die aus der Zeit 2000 v. Chr. stammen. Nirdendwo sonst wurden auf einem so gering umfassendem Gebiet so viele Reste aus sechs verschiedenen Zeitperioden --> Hinkelstein-, Rößner-, der Flomborner Periode, der Bronze-, Hallstatt- und la Téne-Zeit gefunden.

Die Römer in Wachenheim im Zellertal:

Die Römer waren Träger einer alten, höheren Kultur, deren Ankunft am Rhein eine neue Zeitperiode einleitete. Die jetzige Kultur dieser Umgebung ist immer noch damals wie heute "römisch - deutsch". Sie bauten Weinberge an und ernteten sie, brachten geprägtes Münzgeld in Umlauf mit dem Bildnis ihres damaligen Kaisers/Imperators. Geschichtsschreiber wie z. B. Ausonius (Decimius Magnus Ausonius war ein spätantiker gallo-römischer Prinzenerzieher und Dichter, der etwa von 310 bis 393 lebte.) bereisten das Rheinland aus naturwissentschaftlichen Zwecken und schrieben alles darüber für die Nachwelt auf. 1891 wurde nahe der Monsheimer Gemarkungsgrenze ein Steinsarg beim roden eines Wingerts gefunden. Die darin enthaltenen Altertümer deuteten auf das zweite Jahrhundert n. Chr. hin. Die Römerschaft zog sich danach im laufe der Jahrhunderten wieder zurück aber die mitgebrachte Kultur blieb noch bis heute bestehen.

Die Ortsgeschichte wird ausführlich im "Heimatbuch der Gemeinde Wachenheim" von Johannes Würth im Jahre 1930 dargestellt. Das Heimatbuch ist in einem Reprint von 1988 über die Gemeindeverwaltung zu beziehen.

Siehe auch


Wachenheim an der Weinstraße

Weblinks


Ort in Rheinland-Pfalz | Rheinhessen

 

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