| Wappen | Karte |
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| Wappen_fehlt.jpg Wappenabbildung auf ngw.nl | Karte Waabs Schleswig-Holstein.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein |
| Landkreis: | Rendsburg-Eckernförde |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 14 m ü. NN |
| Fläche: | 33,27 km² |
| Einwohner: | 1.437 (31. Dezember 2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 43 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 24369 |
| Vorwahl: | 04352 |
| Kfz-Kennzeichen: | RD |
| Gemeindeschlüssel: | 01058166 |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Amt Schwansen Auf der Höhe 16 24351 Damp |
| Website: | http://www.amt-schwansen.de/ |
| E-Mail-Adresse: | * |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Udo Steinacker |
Waabs (dänisch: Vabs) ist eine amtsangehörige Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig Holstein. Sie besteht aus den Dörfern Kleinwaabs, Großwaabs und Langholz und schließt die Ortsteile Aschenberg, Booknis, Hökholz, Hülsenhain, Karlsminde, Lehmberg, Ludwigsburg, Neuschlag, Sophienhof, Ritenrade, Rothensande und Waabshof ein. Sie entstand durch die Auflösung der Gutsbezirke im Jahr 1928.
Waabs wurde 1382 erstmals als groten Wopensee erwähnt, später auch unter den Namen Wapenisse, Wapendsee und Waabskirch.
Das heutige barocke Herrenhaus mit seinen Gärten wurde Anfang des 18. Jahrhunderts durch den Baron Ludwig von Dehn erbaut, der auch den Namen des Guts in Ludwigsburg änderte. Besonders erwähnenswert ist die Bunte Kammer mit ihrem barocken Raumschmuck, die besichtigt werden kann. Ausserdem können Räume im Herrenhaus, wie der Goldene Saal und der Gewölbekeller für Hochzeiten und andere Feierlichkeiten genutzt werden.
Heute befinden sich ein Reiterhof, auf dem auch Trakehner, Araber, Holsteiner und Deutsche Reitponys gezüchtet werden sowie ein Café auf dem Gut.
Cai von Ahlefeldt errichtete 1648 ein beeindruckendes barockes Herrenhaus in "französischer Manier". 1847 brannte dieses Gebäude weitgehend nieder. Ein Rest des Hauses wurde in den bald aufgeführten Neubau, der 1852 vollendet wurde, integriert. Der Hamburger Architekt Friedrich Stammann plante diesen Neubau in der damals modischen Formensprache der Neugotik (Neogotik) als dreiflügelige Anlage. Ein zentral angeordneter Turm betont die Symmetrie der Anlage.