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Wappen Karte
Wappen_fehlt.jpg
Wappenabbildung
auf ngw.nl
Karte Waabs Schleswig-Holstein.png
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Landkreis: Rendsburg-Eckernförde
Geografische Lage:
Höhe: 14 m ü. NN
Fläche: 33,27 km²
Einwohner: 1.437 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 24369
Vorwahl: 04352
Kfz-Kennzeichen: RD
Gemeindeschlüssel: 01058166
Adresse der
Amtsverwaltung:
Amt Schwansen
Auf der Höhe 16
24351 Damp
Website: http://www.amt-schwansen.de/
E-Mail-Adresse: *
Politik
Bürgermeister: Udo Steinacker

Waabs (dänisch: Vabs) ist eine amtsangehörige Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig Holstein. Sie besteht aus den Dörfern Kleinwaabs, Großwaabs und Langholz und schließt die Ortsteile Aschenberg, Booknis, Hökholz, Hülsenhain, Karlsminde, Lehmberg, Ludwigsburg, Neuschlag, Sophienhof, Ritenrade, Rothensande und Waabshof ein. Sie entstand durch die Auflösung der Gutsbezirke im Jahr 1928.

Geografie und Verkehr


Waabs liegt etwa 10 km nordöstlich von Eckernförde an der Eckernförder Bucht. Westlich verläuft die Bundesstraße 203 von Kappeln nach Eckernförde.

Geschichte


Auf die lange Siedlungsgeschichte weisen Hünengräber im Gemeindegebiet hin. Das 1976-78 restaurierte, 56 m lange Langbett von Karlsminde, das in der Jungsteinzeit errichtet wurde, ist als archäologisches Denkmal öffentlich zugänglich.

Waabs wurde 1382 erstmals als groten Wopensee erwähnt, später auch unter den Namen Wapenisse, Wapendsee und Waabskirch.

Gut Ludwigsburg


Das Gut hieß ursprünglich Kohöved. Das Herrenhaus liegt, da es auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Wasserburg erbaut wurde, in einem Grabensystem. Es war wohl ursprünglich in bischöflichem Besitz, wird jedoch 1396 erstmals als ritterlicher Besitz erwähnt.

Das heutige barocke Herrenhaus mit seinen Gärten wurde Anfang des 18. Jahrhunderts durch den Baron Ludwig von Dehn erbaut, der auch den Namen des Guts in Ludwigsburg änderte. Besonders erwähnenswert ist die Bunte Kammer mit ihrem barocken Raumschmuck, die besichtigt werden kann. Ausserdem können Räume im Herrenhaus, wie der Goldene Saal und der Gewölbekeller für Hochzeiten und andere Feierlichkeiten genutzt werden.

Heute befinden sich ein Reiterhof, auf dem auch Trakehner, Araber, Holsteiner und Deutsche Reitponys gezüchtet werden sowie ein Café auf dem Gut.

Gut Saxtorf


Das adelige Gut Saxtorf entstand im 16. Jahrhundert. Die Grundherrschaft Saxtorfs ist jedoch erheblich älter. Ende des 15.Jahrhunderts war Saxtorf im Besitz der Familie Wohnsfleth, ein ritterliches Geschlecht. 1494 erwarben die Ritter von Blome Saxtorf. Hinrich Blome baute das Gut planmäßig auf, doch schon 1500 erwarb die Familie Ahlefeldt das Anwesen. Bis 1566 verblieb es in Besitz der Ahlefeldts. Durch Heirat gelangte das Gut dann zu der Familie Rantzau, die es bis 1633 bewirtschafteten. Durch Heirat fiel es zurück an die Familie von Ahlefeldt. 1690 erwarben die von Brockdorfs das Gut, 1741 gelangte die Familie von Ahlefeldt abermals in den Besitz von Saxtorf.

Cai von Ahlefeldt errichtete 1648 ein beeindruckendes barockes Herrenhaus in "französischer Manier". 1847 brannte dieses Gebäude weitgehend nieder. Ein Rest des Hauses wurde in den bald aufgeführten Neubau, der 1852 vollendet wurde, integriert. Der Hamburger Architekt Friedrich Stammann plante diesen Neubau in der damals modischen Formensprache der Neugotik (Neogotik) als dreiflügelige Anlage. Ein zentral angeordneter Turm betont die Symmetrie der Anlage.

Wirtschaft


Für die Gemeinde Waabs ist der Fremdenverkehr eine der Haupteinnahmequellen.

Politik


Von den 14 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2003 sieben Sitze, die Wählergemeinschaft WGW hat vier und die SPD drei.

Weblinks


Ort in Schleswig-Holstein

 

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