Die WAZ-Mediengruppe ist mit Beteiligungen an Zeitungen und Zeitschriften in insgesamt neun europäischen Ländern und einem Gesamtangebot von über 500 Titeln das zweitgrößte Verlagshaus Deutschlands und einer der größten Regionalzeitungsverlage Europas. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über feste Standbeine im Rundfunk-, Fernseh- und Internetgeschäft. Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe sind Dr. Erich Schumann, Bodo Hombach und Dr. Detlef Haaks.
Aus der in der Nachkriegszeit entstandenen Zeitung ist ein Pressekonzern geworden, dessen Geschäftsschwerpunkt auf Regionalzeitungen und Wochenzeitschriften liegt. Die WAZ-Mediengruppe gilt als "SPD-nah", gibt aber auch eher konservative Zeitungen heraus. Allerdings gehören zur WAZ-Mediengruppe einige Zeitungen, etwa die Westfälische Rundschau, die über den Zeitungsverlag Westfalen GmbH & Co. KG zu 13,1 % der DDVG, einem Medien-Holding der SPD, gehört.
Die WAZ-Gruppe gehört noch heute den beiden Gründerfamilien Brost und Funke, die auch eine Beteiligung am Otto-Versand besitzen, und gilt laut Schätzungen als der renditestärkste Pressekonzern Deutschlands, wenngleich keine Zahlen veröffentlicht werden.
2003 kam die WAZ-Mediengruppe gleich mehrfach als Aufkäufer verschiedener Medienkonzerne ins Gespräch. Es wurde über eine Übernahme des Axel-Springer-Verlags, der insolventen Kirch Gruppe sowie der finanzschwachen Süddeutschen Zeitung spekuliert.
Gemeinsam mit der Verlagsgruppe Holtzbrinck und der Dr. Ippen Verlagsgruppe betreibt die WAZ-Mediengruppe das kostenfreie Anzeigenportal markt.de.
Die Gruppe verlegt im In-und Ausland 38 Tageszeitungen, 108 Publikums- und Fachzeit- schriften, 133 Anzeigenblätter und 250 Kundenzeitschriften.
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