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Der W 50 hat viele Gesichter und wurde von 1967 bis 1990 als Vielzweck-LKW in Ludwigsfelde ca. 560.000 mal gebaut. Dieses Fahrzeug war der LKW der DDR. Er wurde in den verschiedensten Versionen gefertigt. (Kipper, Kasten, Pritsche, Militär, Feuerwehr, ...)
Die Vorteile dieses Wagens sind der einfache und zweckorientierte Aufbau der Technik. Die Bezeichnung W50 stammt von Werdau, der Stadt in Sachsen, in der er entwickelt wurde und in der der Vorgänger, der S4000, gebaut wurde; die Zahl 50 steht für 50 Dezitonnen Nutzmasse. Auf dem Kühlergrill ist der jeweilige Typ vermerkt, z.B. "W 50 LAZ". L steht hierbei für Ludwigsfelde und findet sich auf jedem W50 wieder. A kennzeichnet einen Allradantrieb, Z steht für Zugmaschinen (W50 mit kurzem Radstand).
Angetrieben wird der W50 von einem 4-Takt-Dieselmotor mit 6,5 Litern Hubraum.
Exportiert wurde er in fast alle Länder, mit denen die DDR Handel trieb. In verschiedenen osteuropäischen und afrikanischen Ländern gehört er heute noch zum Straßenbild, beispielsweise in der Slowakei, Rumänien, Ungarn und Mosambik, aber auch im Irak. Die Exportrate betrug in den 1980er Jahren bis zu 70 Prozent.
Aber auch in Deutschland gibt es noch W50-Nutzer, besonders trifft dies auf ostdeutsche Feuerwehren zu. Es sind heute noch das Löschfahrzeug LF 16 TS8, das Tanklöschfahrzeug TLF 16 und die Drehleiter DL30/01 im aktiven Dienst.
Ein Grund dafür ist eine Firma in Ludwigsfelde, die alle Ersatzteile liefert und das auch noch viele Jahre lang tun will.
Das Nachfolgemodell des W50 heißt L60.
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"W50 (LKW)".
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