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Wappen Karte
Woerth rhein wappen.gif Karte Woerth am Rhein.png
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Germersheim
Geografische Lage:
Höhe: 104 m ü. NN
Fläche: 131,64 km²
Einwohner: 17500 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte: 133 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76730 - 76744
Vorwahl: 07271 (Wörth am Rhein)
07277 (Wörth-Büchelberg)
06340 (Wörth-Schaidt)
Kfz-Kennzeichen: GER
Gemeindeschlüssel: 07 3 34 501
Stadtgliederung: 4 Ortsbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Mozartstraße 2
76744 Wörth
Website: www.woerth.de
E-Mail-Adresse: info@woerth.de
Politik
Bürgermeister: Harald Seiter (CDU)
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Stadtrat:
(Wahl am 13. Juni 2004)
CDU 53,7% (+4,1) - 17 Sitze (=)
SPD 32,8% (-5,4) - 10 Sitze (-2)
GRÜNE 8,0% (+2,4) - 3 Sitze (+1)
FDP 5,5% (+2,9) - 2 Sitze (+2)
Andere 0,0% (-3,9) - 0 Sitze (-1)
Wörth am Rhein ist eine Stadt mit rund 19.000 Einwohnern im Südosten von Rheinland-Pfalz. Sie liegt benachbart von Karlsruhe am linken Rheinufer. Die Ansiedlung des größten LKW-Montagewerks Europas (Mercedes Benz) und einer Raffinerie in den 1960er Jahren führte dazu, dass die Einwohnerzahl von 1960 etwa 3500 auf 9000 Mitte der 1970er Jahre stieg. Große Wohngebiete und ein neues Zentrum auf dem Dorschberg entstanden in der Folge der Industrieansiedlung. 1977 bekam Wörth Stadtrechte, 1979 kamen die Gemeinden Büchelberg, Maximiliansau und Schaidt zur Stadt Wörth am Rhein.

Geografie


Den größten Teil des Stadtgebiets nimmt der Bienwald, ein großes Waldgebiet, ein. Im Osten bildet der Rhein die Stadtgrenze, im Westen die Grenze zum Landkreis Südliche Weinstraße. Direkt am Rhein liegt Maximiliansau. Am Ostrand des Bienwaldes befindet sich Wörth. Büchelberg liegt in einer Rodungsinsel im Bienwald, etwa zehn Kilometer westlich von Wörth. Schaidt liegt am nördlichen Rand des Bienwaldes, etwa 15 Kilometer westlich von Wörth.

Stadtgliederung

Die Stadt gliedert sich in vier Ortsbezirke:

Daneben existiert als fünfte Gemarkung die Gemarkung Bienwald.

Nachbargemeinden

Eingemeindungen

1979 wurde die 1972 gebildete Verbandsgemeinde Wörth aufgelöst und die Gemeinden Büchelberg, Maximiliansau und Schaidt vereinigten sich mit Wörth zu einer verbandsfreien Stadt.

Wörth Rathaus.JPG.

Einwohnerentwicklung

Die Industrieansiedlung in den 1960er Jahren führte dazu, dass die Einwohnerzahl Wörths von rund 3500 Anfang der 1960er Jahre auf mehr als 9000 im Jahr 1980 stieg. In Wörth entstand - ab den sechziger Jahren durch die Industrieansieldung beflügelt - westlich des Altortes ein neuer Ortsteil ("Dorschberg") mit einer neuen Ortsmitte, mit neuem Rathaus, Schulen, Kirchen, Geschäften und Sportanlagen. Mit den Eingemeidungen 1979 stieg die Einwohnerzahl der Gesamtstadt auf rund 18.000.

Woerth Old Town.JPG

Politik


Stadtrat

Seit 1999 hat die CDU im Stadtrat eine absolute Mehrheit. Von 1989 bis 1994 hatte es eine große Koalition gegeben, von 1994 bis 1999 eine Koalition aus SPD, Grünen und der FWG.

Bürgermeister

  • 1960–1980: Karl-Josef Stöffler (CDU)
  • seit 1980: Harald Seiter (CDU)

Ortsvorsteher des Ortsbezirks Wörth am Rhein

  • 1979–1984: Günter Klein (CDU)
  • 1984–2004: Günther Tröscher (SPD)
  • seit 2004: Roland Heilmann (SPD)

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Theater und Kino

  • Konzert- und Festhalle mit gut 700 Plätzen, in der regelmäßig auch Gastspiele von Theatern stattfinden.
  • Tullahalle - verschiedene kulturelle Veranstaltungen
  • Roxy Filmtheater

Woerth Center.JPG | Woerth WaterTower.JPG

Museen

  • Heinrich von Zügel - Gedächtnisgalerie im Alten Rathaus (Ortsteil Wörth)
  • Viehstrich-Museum (Heimatmuseum) im Ortsteil Schaidt

Bauwerke

  • Kirche St. Leo in Schaidt
  • Skulpturengarten 2000 im Bürgerpark von Wörth

Sport

In Wörth gibt es den Badepark, eine große Schwimmbadanlage. In Schaidt existiert ein Sportzentrum mit einem DFB-Fußballstützpunkt.

Wirtschaft und Infrastruktur


Woerth Bridge.JPG

Größter Arbeitgeber der Stadt ist die Automobilindustrie mit dem größten LKW-Montagewerk Europas. 1963 siedelte sich die damalige Daimler-Benz AG in Wörth mit einem Werk an, das schließlich zu einem LKW-Montagewerk ausgebaut wurde.

Weitere größere Unternehmen sind eine Papierfabrik und ein Autoradiohersteller sowie mehrere Kieswerke.

Auf dem Gelände der ehemaligen Raffinerie und nahe des Hafens wird derzeit neues Industriegelände erschlossen. Die DaimlerChrysler AG kündigte im Frühjahr 2005 an, ein Entwicklungs- und Versuchszentrum für LKW zu errichten, das die LKW-Entwicklung in Wörth konzentrieren soll.

Verkehr

Am "Wörther Kreuz" treffen sich die Bundesautobahn 65 aus Richtung Neustadt an der Weinstraße und die Bundesstraßen B 9 (Kranenburg - Lauterbourg) und B 10 (Lebach - Augsburg).

Bei Maximiliansau befinden sich eine Straßenbrücke und eine Eisenbahnbrücke über den Rhein. (Rheinbrücke Maximiliansau/Karlsruhe). Im Bahnhof Wörth treffen sich die Bahnstrecken Ludwigshafen - Lauterbourg - Strasbourg (Bienwaldbahn) und Neustadt an der Weinstraße - Karlsruhe (Maximiliansbahn).

Am Hafen Wörth befinden sich Umschlaganlagen für Container, für Autos und für Papier. 2004 wurde außerdem ein Güterverkehrszentrum eröffnet. Der Hafen gilt nach Duisburg als zweitwichtigster Binnencontainerhafen Deutschlands.

Die Stadtbahnlinie S5 mit sieben Haltepunkten in Wörth und zwei in Maximiliansau schafft eine umsteigefreie Verbindung in die Innenstadt von Karlsruhe und weiter über Pforzheim und Mühlacker nach Bietigheim-Bissingen (siehe auch Albtal-Verkehrs-Gesellschaft). Die S5 fährt in Karlsruhe als Straßenbahn, wechselt über eine Verbindungsstrecke auf die Gleise der Deutschen Bahn und fährt als Eisenbahn zum Bahnhof Wörth. Von dort geht es als Straßenbahn über eine neue Strecke durch den neuen Wörther Ortsteil Dorschberg weiter bis zum Badepark (große Freibad-Anlage). Woerth Mozartstrasse.JPG

Maximiliansau hat neben den Haltepunkten der Stadtbahn (Maximiliansau Eisenbahnstraße, Maximiliansau West) auch einen Haltepunkt für Regionalbahnen (Maximiliansau Im Rüsten) an der Bahnstrecke Wörth - Lauterbourg.

Schaidt liegt an der Bahnlinie Neustadt an der Weinstraße - Wissembourg. Der Ortsteil Bahnhof Schaidt gehört allerdings zur Gemeinde Steinfeld, der 1997 errichtete Bahnhaltepunkt befindet sich näher an der Ortsmitte von Schaidt.

Ansässige Unternehmen

1963 siedelte sich die damalige Daimler-Benz AG an und errichtete das größte LKW-Montagewerk Europas. Es werden die Typen Unimog, Econic, Atego, Axor und Actros gefertigt. Das Werk hat etwa 9000 Mitarbeiter. Bis 2007 soll ein Test- und Entwicklungszentrum für Nutzfahrzeuge der Daimler-Chrysler AG fertig sein.

Ab 2001 entstand auf dem Gelände der ehemaligen Raffinerie (1996 geschlossen) die Papierfabrik Palm mit der weltgrößten Papiermaschine. 2006 kündigte Palm an, ein Wellpappenwerk bei der Papierfabrik zu errichten.

Der Automobilzulieferer Faurecia produziert in Wörth Kunststoffteile, beispielsweise Armaturenbretter für verschiedene Autohersteller.

Harman/Becker stellt in Schaidt Autoradios und Navigationssysteme her.

Bildung

In der Stadt befinden sich neben Kindergärten und Grundschulen auch ein Gymnasium (Europa-Gymnasium), eine Regionale Schule, eine Berufsbildende Schule und eine Schule für Lernbehinderte Schüler (Bienwaldschule).

Aus- und Weiterbildung: In Wörth-Maximiliansau befindet sich das (CJD Maximiliansau), mit Angeboten zur beruflichen Qualifizierung, Rehabilitation und Integration.

Persönlichkeiten


Ehrenbürger

  • Max Bergmann, Maler
  • Dr. Hans Mohr, Leiter der Hafenbetriebe Rheinland-Pfalz
  • Karl-Josef Stöffler (*1915, †1995), Bürgermeister von 1960 bis 1980
  • Heinrich von Zügel (*1850, †1941), Maler

Literatur


  • Norbert Bartsch, Ernst Röhrig: Der Stadtwald von Wörth am Rhein. Waldgeschichte, gegenwärtiger Zustand, Vegetationseinheiten und Bestandsformen, Hinweise für die Waldbehandlung. Mitteilungen der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz, Nr. 11. Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten, Mainz 1993

Weblinks


Ort in Rheinland-Pfalz | Wörth am Rhein

Wörth am Rhein | Woerth am Rhein | Wörth-am-Rhein | Wörth am Rhein

 

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