Als Vorlast (eng. Preload) wird in der Kardiologie diejenige Kraft bezeichnet, welche zur Dehnung der Fasern der Herzkammern am Ende der Diastole führt und die durch die maximale Ruhelänge der Muskelfasern begrenzt ist.
In der Praxis wird die Vorlast als das enddiastolische Volumen oder (weniger exakt) der enddiastolische Druck im Herzen bezeichnet. Vereinfachend kann zur Bestimmung der Vorlast das Volumen durch den Druck ersetzt werden, was jedoch nicht in allen Situationen (z.B. nichtelastische oder steife Ventrikelwände) zu exakten Messungen führt..
Siehe auch: Nachlast