Voreifelbahn.png Die Voreifelbahn ist eine nicht elektrifizierte Bahnstrecke von Bonn nach Euskirchen (KBS 475). Auf ihr verkehrt die Regionalbahn-Linie 23 mit Talent-Dieseltriebwagen (Baureihe 644).
Seit September 1881 Bonn Hbf (Linke Rheinstrecke) - Duisdorf – Impekoven (Haltepunkt Witterschlick) 7,9 – (Meckenheim-)Kottenforst - Meckenheim - Rheinbach – Odendorf – Cuchenheim - Euskirchen (Eifelbahn).
Seit Oktober 1890 Bonn Hbf (Linke Rheinstrecke) - Duisdorf – Impekoven (Haltepunkt Witterschlick) 7,9 – (Meckenheim-)Kottenforst - Meckenheim - Rheinbach – Odendorf – Cuchenheim - Euskirchen (Eifelbahn), Weiterfahrt der Züge teilweise über die Erfttalbahn nach Bad Münstereifel.
Seit August 1903 Bonn Hbf (Linke Rheinstrecke) - Bonn-Duisdorf – Impekoven (Haltepunkt Impekoven) 7,9 – (Alfter-)Witterschlick 9,8 – (Meckenheim-)Kottenforst - Meckenheim - Rheinbach – (Swisttal-)Odendorf – (Euskirchen-)Kuchenheim - Euskirchen (Eifelbahn), Weiterfahrt der Züge teilweise über die Erfttalbahn nach Bad Münstereifel.
In der Zeit Januar 1923 bis Juni 1923 Ausbau der Strecke auf Zweigleisigkeit mit Material der nicht vollendeten Bahnlinie Liblar - Dernau
Bonn Hbf (Linke Rheinstrecke) = Bonn-Duisdorf = Impekoven (Haltepunkt Impekoven) 7,9 = (Alfter-)Witterschlick 9,8 = (Meckenheim-)Kottenforst = Meckenheim = Rheinbach = (Swisttal-)Odendorf = (Euskirchen-)Kuchenheim = Euskirchen (Eifelbahn), Weiterfahrt der Züge teilweise über die Erfttalbahn nach Bad Münstereifel.
Beginn des Rückbaus der Strecke auf Eingleisigkeit Ende der 60er Jahre
Bonn Hbf (Linke Rheinstrecke) = Bonn-Duisdorf – (Alfter-)Witterschlick – (Meckenheim-)Kottenforst (nur Sa/So) = Meckenheim = Rheinbach – (Swisttal-)Odendorf – (Euskirchen-)Kuchenheim = Euskirchen (Eifelbahn), Weiterfahrt der Züge teilweise über die Erfttalbahn nach Bad Münstereifel.
Seit 1996 Bonn Hbf (Linke Rheinstrecke) = Bonn-Duisdorf – (Alfter-)Witterschlick – (Meckenheim-)Kottenforst (nur Sa/So) = Meckenheim-Industriepark = Meckenheim = Rheinbach – (Swisttal-)Odendorf – (Euskirchen-)Kuchenheim = Euskirchen (Eifelbahn), Weiterfahrt der Züge teilweise über die Erfttalbahn nach Bad Münstereifel.
(= zweigleisig; – eingleisig)
In Klammern stehen die Gemeindenamen, die nicht offiziell im Namen des Bahnhofs/Haltepunkts enthalten sind.
Zu diesem Zeitpunkt wurden Bahnhofsgebäude an den Stationen Cuchenheim, Odendorf, Rheinbach, Meckenheim, Kottenforst und Duisdorf errichtet. Bis auf den Bahnhof Kottenforst wurden die anderen Hochbauten aus Feldbrandsteinen nach den Entwürfen von Johannes Richter (1842-1889) errichtet. Die Bahnhofsgebäude von Odendorf, Cuchenheim und Duisdorf entstanden nach dem gleichen Plan. Die Gebäude von Rheinbach und Meckenheim entstanden nach einem etwas veränderten Plan, wobei Rheinbach und Meckenheim sich zueinander wie Spiegelbilder verhielten. Bahnhof_Odendorf_2005.jpg Mai 2005]]
Zu Beginn wurde die Stecke als Secundairbahn errichtet und erst in den folgenden Jahren zu einer Vollbahn aufgewertet. Der Maximalausbau der Strecke und Ihrer Bahnhöfe war in den 30er - 40er Jahren erreicht. Danach fand abschnittsweise ein langsamer Rückbau in den heutigen Zustand statt. Bahnhof_Kuchenheim_2005.jpg
In den Nachkriegsjahren teilte die Strecke das Schicksal vieler anderer Eisenbahnstrecken: Das zweite Gleis wurde auf immer mehr Abschnitten entfernt, der Fahrplan wurde „nachfragegerecht“ immer weiter ausgedünnt, die Fahrgastzahlen sanken. Ende der 1970er Jahre wurde die Voreifelbahn noch von täglich 3.000 Fahrgästen genutzt. Der Strecke drohten weitere Angebotskürzungen, mittelfristig drohte die Stillegung. Im Jahre 1979 wurde das Angebot versuchsweise deutlich verdichtet, tagsüber wurde nun ein Halbstundentakt, an den Wochenenden ein Stundentakt geboten. In der Folge stiegen die Fahrgastzahlen deutlich.
Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) schrieb 1996 den sogenannten Dieselvertrag über die Voreifelbahn, die Eifelbahn Köln–Trier und die sog. Citybahn Köln–Gummersbach aus. Seit Juni 1998 wird die Strecke von DB Regio mit neu beschafften Talent-Dieseltriebwagen (VT 644) betrieben. Außerdem begann der Ausbau der Strecke (1. Bauabschnitt).
Heute (2005) ist die Strecke fast komplett mit Hochbahnsteigen ausgestattet. Es fehlt noch der Ausbau der Bahnhöfe Meckenheim und Euskirchen. Der seit 1993 eingleisige Bahnhof Bonn-Duisdorf wurde von 2003 bis 2004 zu einem zweigleisigen Haltepunkt umgebaut. Dabei wurde die Signaltechnik erneuert und Hochbahnsteige errichtet.
Die Strecke wird tagsüber im 30-Minuten-Takt befahren, in der Hauptverkehrszeit im Berufsverkehr wird der Takt zwischen Bonn und Rheinbach auf 15 Minuten verdichtet. Das Fahrgastaufkommen hat sich seit 1979 mehr als vervierfacht, derzeit benutzen täglich mehr als 13.000 Fahrgäste die Verbindung.
Trotz der eingleisigen Abschnitte erreicht die Strecke eine ungewöhnlich hohe Pünktlichkeit, 2004 verkehrten angeblich 95 Prozent aller Züge pünktlich. Dies verleitete einen DB Regio-Pressesprecher zu der Aussage: „Wenn eine Linie in diesem Universum gut fährt, dann ist es die 23.“
Hauptbahnhof Bonn ist als Modell im Maßstab 1:87 (HO) von den Modellbauherstellern Faller und Kibri erhältlich. Des weiteren ist der Bahnhof Kottenforst bei der Firma Kibri im Maßstab 1:87 (HO) im Programm erhältlich.
In Planung befindet sich ein durchgängiger zweigleisiger (Wieder-)Ausbau im Abschnitt Bonn–Rheinbach und der Bau von vier neuen Haltepunkten Bonn-Hügel, Bonn-Helmholtzstraße, Alfter-Impekoven und Rheinbach-Ost.
Der Fahrplan soll zwischen Meckenheim und Bonn in der Hauptverkehrszeit verdichtet werden. Dazu ist jedoch der zweigleisige Ausbau notwendig. Die geplanten Haltepunkte können erst nach dieser Maßnahme errichtet werden.
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