Die Redewendung Vom Tellerwäscher zum Millionär bezeichnet den Aufstieg einer Person von der Armut hinauf zum Reichtum. Sie ist ein verbreiteter Archetyp in der Literatur und der Pop-Kultur. In der englischen Sprache existiert mit "Rags to Riches" (Von den Lumpen zu den Reichen) eine ähnliche Redewendung.
Diese Handlungsmuster geben dem Armen die Hoffnung, reich und berühmt zu werden. Sie sind am verbreitetsten in Gesellschaften wie den USA, wo der Glaube an die Chance des sozialen Aufstieges in eine andere Gesellschaftsschicht einen entscheidenden Teil des Nationalbewusstseins ausmacht. Nach der Studie "Understanding Mobility in America" des Ökonomen Tom Hertz von der American University ist die soziale Mobilität in den USA jedoch deutlich geringer als in vielen anderen Ländern. Wer arm ist, bleibt in aller Regel arm, wer in der unteren sozialen Schicht geboren wird, hat seinen Untersuchungen nach kaum eine Chance aufzusteigen.
"Vom Tellerwäscher zum Millionär"-Aufstiegsgeschichten fehlen in Gesellschaften mit strenger Hierarchie bzw Kastenwesen wie in Indien.
Das Lebensschicksal etlicher historischer Personen wird nach dem Muster "Vom Tellerwäscher zum Millionär" interpretiert. Dazu zählen unter anderem:
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"Vom Tellerwäscher zum Millionär".
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