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Ein Voltigierpferd ist ein speziell für den Einsatz im Voltigiersport ausgebildetes Pferd. Es sollte ruhig, brav, gutmütig und geduldig sein.

Es muss ausdauernd - auf Wettkämpfen ca. 12 Minuten - galoppieren können und eine schwungvolle, gleichmäßige und dennoch ruhige Galoppade besitzen. Da der Voltigierer den Schwung für seine Übungen vom Pferd bekommt, wirken sich Ungleichmäßigkeiten in der Galoppade ebenso wie zu viel oder zu wenig Schwung unmittelbar auf die Qualität der Übung aus.

Alter


Das Mindestalter für internationale Wettkämpfe ist 6 Jahre, für nationale Wettkämpfe gibt es zwar keine Altersbeschränkung, aber erst ab etwa 5 Jahren ist ein Pferd in der Lage den physischen und psychischen Anforderungen zu genügen.

Exterieur


Um den Voltigierern den nötigen Raum zu bieten und die Belastungen gesund zu überstehen, sollte ein Voltigierpferd einen breiten, flachen, unempfindlichen Rücken, eine breite, wenig abfallende Kruppe, einen ausgeprägten Widerrist, breiten Brustkorb und gesunde, kräftige Beine haben.

Ausrüstung


Das Pferd trägt einen Voltigiergurt mit einer Gurtunterlage (aus Schaumstoff) und darunter ein festes Pad, das den Pferderücken schützt. Außerdem trägt es, wie beim Reiten auch eine Trense und Ausbinder (beim Turnier) bzw. Dreieckszügel (beim Training und auf breitensportlichen Wettbewerben). An der Trense wird die Longe befestigt, mit der der Longenführer zusammen mit der Teleskoppeitsche das Pferd von der Mitte des Zirkels (15 m Durchmesser) aus "dirigiert". Zum Schutz der Beine werden diese bandagiert oder mit Gamaschen und evtl. Springglocken versehen. Auf Turnieren werden Mähne (und Schweif) eingeflochten. Manche Pferde tragen auf Vorführungen auch "Ohrenschützer" um den Lärm ein wenig abzuhalten.

Siehe auch: Voltigieren, Exterieur (Pferd)

Pferdesport

 

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