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Das Volkseigene Gut (abgekürzt: VEG) war in der DDR die deutsche Entsprechung des sowjetischen Sowchos. Es handelte sich hierbei, im Gegensatz zur LPG um einen landwirtschaftlichen Staatsbetrieb, der durch die zwangsweise Zusammenlegung ehemals privater landwirtschaftlicher Güter entstanden war. Die ersten VEG entstanden bereits ab 1945 aus bei der Bodenreform nicht aufgeteilten Gütern. Jedes VEG war direkt in die staatliche Wirtschaftsplanung eingebunden. Ein Volkseigenes Gut war so genanntes Volkseigentum und landwirtschaftliches Gegenstück zum Volkseigenen Betrieb (VEB). Die VEG wurden von "Werktätigen", also fest angestellte Bauern bewirtschaftet.

Auf den VEG wurde vor allem Tier- und Pflanzenzucht und Saatgutvermehrung zur Bereitstellung für LPGs betrieben; die Produktivität war jedoch meist gering.

1959 bewirtschafteten 688 VEG 6,1 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche der DDR. Wegen der geringen Leistung sank ihre Zahl jedoch – bei gleichzeitig wachsender Fläche der einzelnen Güter – auf unter 500. Nach der Wiedervereinigung wurde das Vermögen der VEG der Treuhand-Verwaltung überstellt.

Weblinks


  • http://www.ddr-geschichte.de/Wirtschaft/Landwirtschaft/landwirtschaft.html

Agrargeschichte | Landwirtschaft (DDR) | Sozialismus | Sprache (DDR)

 

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