Als Visuelle Effekte bzw. Visual Effects (VFX) bezeichnet man Effekte in Filmen, die im Gegensatz zu Spezialeffekten nicht in Camera also am Set gedreht, sondern künstlich, heutzutage meist mit Computern, in der Postproduktion erzeugt werden.
Man verwendet sie um Filmmaterial aufzubessern oder um Effekte zu erreichen, die mit einer unbearbeiteten Filmaufnahme nicht oder nur sehr umständlich zu erreichen sind.
In die Visuellen Effekte werden häufig beträchtliche Summen gesteckt. Es gibt auch eine eigene Kategorie beim Oscar für Visual Effects.
bekannte Disziplinen im Bereich Visueller Effekte sind z. B.:
Vor dem Computerzeitalter erzeugte man Visuelle Effekte meistens durch optische Prozesse, z. B. Rückprojektion, Doppelbelichtung oder das Durchbelichten von mehreren aufeinandergelegten Film- und Maskenlayern.
Heute sind an VFX oft 3D-Programme beteiligt, deren Handhabung eine große Erfahrung benötigt. Bekannte 3D-Programme sind z. B. Alias Maya, 3ds Max, Softimage XSI, Lightwave, Cinema 4D. Die Arbeiten teilen sich oft auf mehrere Arbeitsschritte auf:
Zur Integration und Kombination der Bilder und Effekte (z. B. real gedrehtes Material und gerenderte 3D-Elemente) kommt sogenannte Compositing-Software zum Einsatz. Bekannte Pakete sind u. a. die Produkt-Reihe von discreet (inferno, flame, fire, smoke, combustion) oder Quantel (iQ, eQ, Henry, Editbox), Adobe After Effects, Shake und Digital Fusion. Diese bieten, ähnlich wie Bildbearbeitungsprogramme, Möglichkeiten zur 2D und 3D Bildmanipulation und -Animation.
Teilweise werden für Visuelle Effekte auch sog. Matte Paintings als Hintergründe verwendet.
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"Visual Effects".
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