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Die Vils ist ein 30 km langer Zufluss des Lechs in den Alpen in Österreich und Deutschland. Die Vils entwässert ein rund 300 km² großes Einzugsgebiet mit jahresdurchschnittlichen Niederschlägen von fast 2000 mm.

Sie entsteht in den Allgäuer Alpen in Tirol (Österreich) aus den Zuflüssen des Vilsalpsees und ist dessen einziger Abfluss. Ihr Wasser fließt vorerst in nördliche und nordwestliche Richtungen im Bezirk Reutte durch das Vils- und Tannheimer Tal und im zuletzt genannten entlang der B 199 durch Tannheim, Zöblen und Schattwald. Danach stürzt die Vils unterhalb bzw. nur etwas ost-nordöstlich des Oberjochpasses und nur wenige Hundert Meter östlich der Grenze zu Deutschland nordwärts fließend über den Vilsfall. Anschließend übertritt ihr Wasser die Grenze zum südlichen Bayern (Deutschland), wendet sich nach Nordosten und erreicht im Landkreis Ostallgäu die Gemeinde Pfronten. Dann fließt sie entlang der B 308 nach Osten übertritt wieder die Grenze nach Tirol, fließt unterhalb der Tannheimer Berge nur etwas südlich der Grenze zu Deutschland und parallel zu dieser durch die Gemeinde Vils und mündet direkt nach dem Unterkreuzen der B 179 in den Lech.

Die Vils gehört mit einem mittleren Abfluss von 76,8 /s zu den wasserreichsten Flüssen in Bayern.

Fluss in Tirol | Fluss in Bayern

 

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