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Chemnitz Villa Esche Rueckseite 2005.jpg | Chemnitz Villa Esche Seite 2005.jpg | Chemnitz Villa Esche Remise 2005.jpg Die Villa Esche im sächsischen Chemnitz wurde vom belgischen Architekten und Gestalter Henry van de Velde (1863–1957) in den Jahren 1902/1903 erbaut und 1911 erweitert. Das Haus für den Textilfabrikanten Herbert Eugen Esche und seine Familie gilt als erster Wohnhausauftrag van de Veldes in Deutschland. Den die Villa umgebenden kleinen Park gestaltete wohl van de Veldes Frau Maria Séthe. Die Familien Esche und van de Velde waren über Jahrzehnte befreundet, Herbert Eugen Esche verbrachte seinen Lebensabend wie Henry van de Velde in der Schweiz, wo sich beide immer wieder besuchten.

Die Villa wurde zwischen 1998 und 2001 aufwendig saniert und umgebaut. Heute befindet sich in dem Gebäude ein Henry-van-de-Velde-Museum (Konzept: Klaus-Jürgen Sembach) als Teil der Kunstsammlungen Chemnitz; hier werden überwiegend Teile der ebenfalls von van de Velde gestalteten Originalausstattung des Hauses präsentiert. Mehrere andere Räume, darunter ein neu geschaffener im Dachgeschoss, sind öffentlich nutzbar. Eigentümerin der Immobilie ist die Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft m.b.H., eine Tochtergesellschaft der Stadt Chemnitz.

Literatur


  • Georg Brühl: Jugendstil in Chemnitz. Die Villa Esche von Henry van de Velde. München 1990
  • Katharina Metz, Priska Schmückle von Minckwitz, Tilo Richter: Henry van de Veldes Villa Esche in Chemnitz. Ein Gesamtkunstwerk zwischen Jugendstil und Sachlichkeit. Basel u.a. 2003, ISBN 3-7643-6991-4

Weblinks


Villa | Chemnitz | Jugendstil

 

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