Die Vietnamesen (auch Kinh) sind eine Ethnie in Südostasien. Ihr ursprüngliches Heimatland ist das heutige nördliche Vietnam und südliche China. 86% der Bevölkerung Vietnams sind Vietnamesen. In der Volksrepublik China sind sie eine anerkannte ethnische Minderheit und werden Jing oder Gin oder "Jingzu"/"Ginzu" (京族). genannt.
Obwohl die Vietnamesen überwiegend in Südostasien leben, sind sie nach jahrhundertelanger Beeinflussung durch China Ostasien und vor allem den Südchinesen kulturell näher als den Südostasiaten.
Im 16. Jahrhundert wanderten einige Vietnamesen nach China aus. Sie sprechen immer noch Vietnamesisch, sind aber stärker sinisiert als die Einwohner Vietnams. Sie sind eine der anerkannten ethnischen Minderheiten und bewohnen vor allem das Autonome Gebiet Guangxi der Zhuang und dessen Umgebung.
Als die Franzosen sich 1954 aus Vietnam zurückzogen, emigrierte einige Vietnamese nach Frankreich. Spätestens seit dem Ende des Ersten Weltkrieges gab es Vietnamesen, die in Frankreich lebten und studierten.
Nach dem Ende des Vietnamkrieges gab es eine weitere Auswanderungswelle. Viele Vietnamese fanden in Nordamerika, Westeuropa und Australien ein neues Zuhause.
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