Dent Blanche.jpg (4.357 m)]] Viertausender ist eine Bezeichnung für Berge, die mindestens 4.000 m über Normalnull liegen. Da die höchsten Berge Europas in diese Kategorie fallen, gelten Viertausender unter (Hobby-)Bergsteigern als Prestigeobjekte für eine Besteigung. Im Vergleich zu noch höheren Bergen über 5.000 m muss für die Besteigung innerhalb Europas keine aufwendige Expedition in abgelegene Gebiete geplant werden, dennoch erfordert die Besteigung auch Kenntnisse über das Höhenbergsteigen, was zur erwähnten Beliebtheit beiträgt.
Im Mont-Blanc-Massiv steht mit dem Mont Blanc (4.808 m) der höchste Berg der Alpen als auch Europas. In diesem Massiv finden sich noch weitere 43 Gipfel, die 4.000 m überragen.
Von den 128 Viertausendern der Alpen befinden sich des weiteren 73 Gipfel im Wallis (davon 20 Grenzberge zu Italien), zehn 4.000er in den Berner Alpen und ein Gipfel in den Rhätischen Alpen in der Berninagruppe (Piz Bernina 4.049 m).
Aus den Walliser Alpen soll hier das Monte Rosa-Massiv mit dem höchsten schweizerischen Gipfel, der 4.634 m hohen Dufourspitze sowie dem Nordend (4.609 m) und der Zumsteinspitze (4.563 m) genannt sein. Nicht weit davon entfernt ist der wohl berühmteste Berg der Schweiz, das 4.478 m hohe Matterhorn.
Der höchste Berg der Antarktis gehört zwar zu den Fünftausendern, aber auch hier sollen zwei Gipfel nicht ungenannt bleiben: Zum einen der Mount Kirkpatrick (4.528 m) im Transantarktischen Gebirge und zum anderen der Mount Jackson (4.190 m) auf der Halbinsel Palmerland.
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