Der Vierfeldertest (auch Χ²-Vierfeldertest bzw. Chi-Quadrat-Vierfeldertest) ist ein relativ einfaches, aber sehr wirkungsvolles statistisches Testverfahren. Er dient dazu, die Häufigkeit eines Merkmals in zwei statistisch unabhängigen Gruppen zu vergleichen und zugleich die Frage nach der Signifikanz des Testes zu beantworten.
Auch bei der Frage, ob eine medizinische Maßnahme wirksam ist oder nicht, ist der Vierfeldertest sehr hilfreich, da er sich auf das Hauptentscheidungskriterium konzentriert.
Der englische Fachbegriff für den Vierfeldertest heißt Cross tab oder Fourfold Test.
- VALIGN="TOP" | - VALIGN="TOP" | - VALIGN="TOP" | - VALIGN="TOP" |
Um festzustellen, ob die Stichproben signifikant und wie groß die Wahrscheinlichkeit für einen Zufallsbefund ist, wird zunächst die Prüfsumme berechnet:
Diese Formel darf allerdings nur dann verwendet werden, wenn in jeder der beiden Stichproben mindestens 6 Merkmalsträger enthalten sind.
Alternativ kann man die Vierfeldertafel auch mit dem Chi-Quadrat-Test auswerten (Anleitung siehe dort).
Faustformel zur Anwendbarkeit: Der Erwartungswert aller vier Felder muss mindestens 5 betragen. Der Erwartungswert wird dabei berechnet aus Zeilensumme*Spaltensumme/Gesamtzahl. Bei einem Erwartungswert kleiner 5 empfehlen Statistiker den exakten Fisher-Test.
Führt man mit diesem Ergebnis einen Vierfeldertest durch, dann ergibt sich anhand der oben dargestellten Formel die Prüfsumme mit ungefähr dem Wert 1. Da diese Prüfsumme kleiner ist als 3,841, besteht kein signifikanter Unterschied.
Hier ergibt sich anhand des Vielfeldertestes der Prüfwert , welcher größer als 3.841 ist. Somit besteht ein signifikanter Unterschied.
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"Vierfeldertest".
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