Video 8 wurde 1985 von einigen japanischen und amerikanischen Firmen (vor allem Sony und Polaroid) entwickelt, um die bislang benutzten 1/2" Videokassetten wie VHS oder Betamax im portablen Bereich zu ersetzen.
Das Magnetband ist 8 mm breit und die Kassette etwa so groß wie eine Philips-Musikkassette. Die geringe Größe der Kassetten versetzte Sony in die Lage, ähnlich wie andere Firmen mit VHS-C, kompakte Amateur-Videokameras zu bauen. Nachfolger von Video 8 wurde Hi8.
Verfahren
Dieses Format war speziell darauf ausgelegt, möglichst klein zu sein. Im Gegensatz zu den meisten Formaten braucht Video 8 keine Synchron- und Tonköpfe. Die ersten wurden durch eine Technologie ersetzt, die auch schon in
Video 2000 Verwendung fand. Die Tonköpfe wurden durch die konsequente Benutzung von
FM-Ton eingespart. Zusätzlich gab es auch noch die Möglichkeit bei einigen Rekordern (
PCM) Ton digital aufzuzeichnen. Wie auch bei
VHS wird das Farbsignal auf einer niedrigeren Frequenz als das Helligkeitssignal ("Color under") aufgezeichnet.
Anwendung
Besonders populär ist Video 8 bei
Camcordern, aber es gab auch
Heimvideorekorder in diesem Format. Diese waren aber eher exotisch und konnten, im Gegensatz zu den tragbaren Geräten, keinen nennenswerten Marktanteil erreichen.
Speichermedium | Videobandformat
8 mm video format | Hi-8 | Video8 | 8ミリビデオ | Video 8