Via Appia Antica, Rome, 2004.jpg Die Via Appia (Appische Straße, heute auch: Via Appia Antica) war die wichtigste Konsularstraße des römischen Reichs.
Die Via Appia ist noch heute auf ihrer vollen Länge von ca. 540 km befahrbar. Ein Teil der Straße ist zwar mittlerweile asphaltiert, doch auf weiten Strecken findet man noch immer die alte römische Pflasterung vor.
Appia-Priscilla-028.JPG Da ein römisches Gesetz gebot, dass keine Toten im Bereich der Wohnsiedlungen bestattet werden durften, pflegten die Römer in der Regel ihre Toten an den Ausfallstraßen entlang zu begraben. Da die Via Appia eine der wichtigsten Straßen darstellte, ermöglichte sie den hier Bestatteten bzw. ihren Familien mit ihren Grabbauten eine gute Möglichkeit der Repräsentation ihres Ansehens und Vermögens. Entlang der Via Appia sind - insbesondere im Abschnitt Rom - Benevento - daher nicht nur sehr viele Gräber angelegt, sondern vor allem auch eine Reihe von großen Grabmonumenten errichtet worden. Sehr bekannt sind beispielsweise die Grabdenkmäler Ciceros und der Caecilia Metella (siehe hierzu auch: Grabmal der Caecilia Metella).
In der Regel unterscheidet man drei Gräbertypen, die hier an der Via Appia zu besichtigen sind:
Durch die vielen historischen Gebäude und "Fundstücke" entlang der Straße gilt sie als das längste Museum der Welt.
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