SEITE IM AUFBAU, NICHT LÖSCHEN, MITARBEIT WILLKOMMEN --ERabung 23:43, 7. Jul 2006 (CEST)
Wobei eigentlich schon die Tatsache einer Wahl ein Zeichen für die Schwäche der Dynastie war. Zu Zeiten von Karl dem Großen waren die Herzöge dem König untergebene Amtsträger, die von ihm bestimmt wurden und nicht umgekehrt.
Die Wahl fiel nicht wie erwartet aus, sie endete mit der Erhebung von Konrad dem Jüngeren dem Sohn eines mächtigen Reichsgrafen aus dem rheinischen Raum. Dies stellt quasi eine Enteignung der Karolinger dar, zumindest sahen sie das so. Nach Konrad fiel die Wahl auf einen der Stammesherzöge, Heinrich den Vogler von Sachsen. Die Halblegitimität der Nicht-Karolinger Könige oder zumindest die Behauptung derselben wurde zum Grund für ständige Fehden. So war das zwischenzeitig zum Herzogtum reduzierte Lotharingen dabei sich wieder zu verselbständigen. Während Heinrich seinem königlichen Vorgänger Konrad die Unterstützung verweigerte, fehlten ihm wiederum die Zustimmungen der baierischen und schwäbischen Herzöge. Dazu kam eine außenpolitisch sehr kritische Lage. Eine kleine Völkerwanderung der Slawen bedrohte Heinrichs Regnum und die Ungarn, ein aus Asien stammendes und seinerzeit näher an den Hunnen als den Europäern stehendes Nomadenvolk bedrängte das Reich. Heinrich war also gezwungen, sich einen Ausgleich mit der im Westen noch herrschenden Karolingerdynastie zu verschaffen, um die Kräfte seines Reichs gegen die Eindringlinge bündeln zu können.
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