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Der Vertrag von Aigun (chin. 瑷珲条约, pinyin: Aìhún Tiáoyuē) wurde zwischen Russland und Qing-China am 28. Mai 1858 in der mandschurischen Stadt Aigun geschlossen. Er fügt sich in die Reihe der so genannten Ungleichen Verträge ein, mit denen China im 19. Jahrhundert von den ausländischen Mächten gedemütigt wurde.

Durch den Vertrag wurde insbesondere der Grenzverlauf zwischen beiden Staaten am Fluss Amur festgesetzt. Dadurch verlor China Teile der Mandschurei, die ihm infolge des Vertrags von Nertschinsk 1689 zugefallen waren.

Siehe auch: Ungleiche Verträge

Qing-Dynastie | Ungleiche Verträge (China) | Russische Geschichte | Politik (Russland) | 1858

Treaty of Aigun | חוזה אייגון | アイグン条約 | Айгунский договор | 璦琿條約

 

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