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Versteppung ist das langsame Austrocknen einer Landschaft, verursacht durch Wassermangel und einen Rückgang der Pflanzen- und Tiervielfalt. Ursachen für eine Versteppung können ein Absinken des Grundwasserspiegels durch eine Flussbegradigung, Grundwasserentnahme, Grundwassersperren oder Veränderungen des Klimas sein.

Auch eine massive Abholzung und die damit einhergehende Zerstörung der oberen Bodenschicht, die das Wasser vor einer Versickerung zurückhält, können eine Versteppung verursachen. Die Ausbeutung der Pflanzen ohne regenerative Maßnahmen verursacht eine Landflucht. Beispiel dafür ist das zunehmende Fortschreiten der Sahelzone, in der Landwirtschaft nicht möglich ist.

Des Weiteren würde eine Aufforstung in semiariden Gebieten die Kohlendioxidbilanz deutlich verbessern und dabei auch noch mit Erlösen aus dem Holzverkauf die positiven Folgen der Verbesserung der Wasserspeicherung im Boden für die Landwirtschaft die Lebensqualität der dortigen Bewohner steigern. Durch die erhöhte Produktion von Biomasse würde auch die Verwendung erneuerbarer Energieträger begünstigt und damit ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Siehe auch


Weblinks


  • http://www.umweltdatenbank.de/lexikon/versteppung.htm
  • http://www.tierenzyklopaedie.de/news/200205/020507bdw2.html
  • http://www.geo.de/GEO/wissenschaft_natur/oekologie/2003_07_GEO_skop_versteppung/?linkref=geode_teaser_related&SDSID=
  • http://www.wienerzeitung.at/frameless/wissen.htm?ID=M17&Menu=109627

Ökologie | Naturschutz | Steppe

 

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