Zwei Eicheln.jpg gehören zu den Pflanzen, die die Versteckungsbreitung als Ausbreitungsstrategie nutzen]]
Die Versteckausbreitung ist ein Mechanismus, durch den Pflanzen verbreitet werden.
Zahlreiche Pflanzen produzieren Samen und Früchte, die sich durch eine große Menge nähr- und energiereicher Öle und Fette auszeichnen. Diese Samen und Früchte werden von einer Reihe von Tieren als Vorrat angelegt. Zu den Tiergattungen, die dies tun, zählen nicht nur der Hamster, sondern auch Eichhörnchen, Siebenschläfer und Feldmäuse. Auch einige Vogelarten praktizieren eine Vorratsstrategie, die gelegentlich dazu führt, dass Pflanzen an neuen Stellen auskeimen. Dazu zählen die Eichel- und Tannenhäher. Die an extreme Hochgebirgsbedingungen angepasste Zirbelkiefer, die dort gemeinsam mit Lärchen den Arven-Lärchenwald bildet, ist beispielsweise in ihrer Verbreitung weitgehend auf den Tannenhäher angewiesen. Tannenhöher sammeln in guten Samenjahren bis zu 100.000 Samen der Zirbelkiefer und verstecken davon 90% im Erdboden. Etwa 80% der Depots werden wieder gefunden. Die nicht geleerten Verstecke reichen für eine Naturverjüngung der Bestände der Zirbelkiefer dagegen vollkommen aus. Die Verstecke, die der Tannenhäher wählt, bieten den Samen im Regelfall ein optimales Keimbeet.
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"Versteckausbreitung".
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