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Burg-Penzlin-Verlies.jpg Ein Verlies war im Mittelalter ein burg- oder stadteigenes Gefängnis in einem Turm oder unterirdisch. Die Insassen befanden sich dabei die meiste Zeit im Dunkeln. Oft war das Verlies nur durch die Decke über das so genannte Angstloch erreichbar.

Etymologisch ist "Verlies" verwandt mit "verlieren" im Sinne von "sich verlieren", für andere unsichtbar werden.

1602 kritisierte der reformierte Pfarrer Anton Praetorius in seinem "Gründlichen Bericht Von Zauberey und Zauberern" die Zustände in den Gefängnissen und forderte grundlegende Reformen: „Wenn man Menschen in Gefängnisse einschließt, sollen es anständige Räumlichkeiten sein zur Verwahrung, aber nicht zur Peinigung.“

Verliese sind auch in der Literatur, vor allem in Abenteuerromanen, beliebt (zum Beispiel in "Der Graf von Monte Christo").

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Gefängnis

 

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