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Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) wurde am 1. Januar 1980 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung von den fünf Kreisen und 19 kreisfreien Städten sowie den kommunalen Verkehrsunternehmen des Rhein-Ruhr-Gebiets und der Deutschen Bundesbahn gegründet.
1996 wurde im Zuge der Bahnreform die Verbundgesellschaft um eine Aufgabenträgerschaft im Kooperationsraum 1 (Rhein-Ruhr) durch die Gründung des VRR-Zweckverbandes erweitert. Seine wesentliche Aufgabe ist es, den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in der Region zu planen, zu organisieren und auszugestalten. Er bestellt den SPNV (RegionalExpress, RegionalBahn und S-Bahn) bei Eisenbahnverkehrsunternehmen und kontrolliert deren Leistung. Außerdem wickelt er die Finanzierung des Straßenpersonennahverkehrs (ÖSPV) mit den Kreisen und kreisfreien Städten ab.
Die VRR GmbH koordiniert schwerpunktmäßig den Straßenpersonennahverkehr, organisiert und koordiniert Qualität und Service, treibt den Stadtbahnbau voran, entwickelt Tarife, vermarktet die Ticket-Produkte und gestaltet die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Der VRR grenzt im Norden an die Verkehrsgemeinschaft Münsterland (VGM), im Osten an die Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe (VRL), im Süden an den Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und den Aachener Verkehrsverbund (AVV) und im Westen an die Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN).
Von 2002 bis 2004 stieg die Zahl der Linien von 793 auf 894. Im gleichen Zeitraum sanken die zurückgelegten Zug-/Buskilometer von 283,9 Millionen auf 239,9 Millionen.
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