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Die Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland (VFD) ist eine Vereinigung von Reitern und Gespannfahrern, die sich als Anlaufpunkt für die Reiter und Fahrer versteht, die das Reiten und Fahren vornehmlich als Freizeitgestaltung ansehen und ein Interesse an einem artgerechten Umgang mit dem Pferd haben. Sie ist nach der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) der zweitgrößte deutsche Reiterverband. Die VFD ist offen für Reiter aller Stilrichtungen und unterscheidet damit im Gegensatz zur FN oder der EWU nicht zwischen Dressur- und Westernreiterei.

Gegründet wurde die VFD 1973 als Initiative gegen eine Anfang der siebziger Jahre geplante starke Einschränkung des Reitrechts in Wald und Flur. Auch heute stellt die Lobbyarbeit gegen Reitverbote oder gegen Initiativen zur Einführung einer Pferdesteuer einen Tätigkeitsschwerpunkt der VFD dar (siehe Tätigkeitschwerpunkte)

Organisation


Die VFD ist in 13 Landesverbänden organisiert: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin-Brandenburg, Hamburg-Schleswig-Holstein, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Südtirol, Thüringen, wobei der Verband mit Südtirol die deutschen Landesgrenzen überschritten hat. Die Landesverbände sind zu einem Bundesverband zusammengefasst. Innerhalb der Landesverände kann die regionale Gliederung sich unterscheiden, so existiert in Nordrhein-Westfalen nahe für jeden Kreis bzw. jede kreisfreie Stadt ein regionaler Unterverband, während in beispielsweise in Niedersachsen größere Gebiete zu einem Regionalverband zusammengefasst sind. Die regionalen Gliederungen stellen die Anlaufpunkte für Mitglieder und Interessierte dar. Sie bieten meist regelmäßige Stammtische und Veranstaltungen an, die häufig auch Nicht-Mitgliedern offenstehen.

Tätigkeitsschwerpunkte


Die VFD versteht sich als Lobbyverband der Freizeitreiter und -fahrer und versucht deswegen auf Bundes-. Landes- und kommunaler Ebene Einfluss zu nehmen auf Gesetzesinitiativen und Verordnungen, die die Belange der Reiter und Fahrer betreffen. Dies können sein Änderungen im Wald-, Reit- und Jagdrecht oder Abstimmungsprozesse bezüglich der Ausweisung von Reitwegen in einer Gemeinde.

Darüberhinaus versteht sich die VFD auch als Lobbyist der Pferde und setzt sich dementsprechend für einen artgerechten Umgang mit ihnen und artgerechte Formen der Pferdehaltung ein.

Die VFD bietet auch Ausbildungen unter anderem in den Bereichen Fahren, Voltigieren, Gelände- und Wanderreiten an.

Schließlich führen die zahlreichen Verbände des VFD von Reiterspielen über gemeinsame Ausritte bis hin zu Turnieren die unterschiedlichsten Veranstaltungen für Pferd und Reiter durch, von denen der alljährlich stattfindende Alpenritt die spektakulärste ist. Dieser neuntägige Wanderritt führt von München über 320 km nach Meran in Südtirol.

Siehe auch: Freizeitreiten, Pferdesport, Fahrsport

Web-Link


Pferdesport

 

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