| Streckendaten | ||
|---|---|---|
| Streckenlänge | 64.01 km | |
| Spurweite | 1435 mm | |
| Stromsystem | 15 kV 16.7 Hz ~ | |
| Zahnstange | keine | |
Vereinigte Huttwil-Bahnen (VHB) ist eine ehemalige Eisenbahngesellschaft mit Sitz in Huttwil in der Schweiz. Sie fusionierte 1997 mit der Emmental-Burgdorf-Thun-Bahn (EBT) und den Solothurn-Münster-Bahn (SMB) zur Regionalverkehr Mittelland (RM), die daraufhin den Betrieb des Streckennetzes der VHB übernahm.
| Betriebsaufnahme | Abschnitt |
|---|---|
| 8. Juli 1945 | Langenthal–Huttwil |
| 6. August 1945 | Huttwil–Hüswil |
| 7. Oktober 1945 | Ramsei–Sumiswald–Wasen i.E. |
| 7. Dezember 1945 | Hüswil–Wolhusen |
| 12. April 1946 | Sumiswald–Huttwil |
| 5. Mai 1946 | Huttwil–Eriswil |
Die Elektrifikation wurde Mitte 1945 mit dem Streckenabschnitt zwischen Langenthal und Huttwil begonnen und in zwei weiteren Etappen bis Ende Jahr bis Wolhusen abgeschlossen. Der Streckenabschnitt zwischen Ramsei und Sumiswald samt der Stichstrecke nach Wasen wurde währenddessen ebenfalls elektrifiziert, der Zusammenschluss der beiden elektrifizerten Streckenteile in Huttwil fand schliesslich im April 1946 statt. Zuletzt wurde auch noch die Stichbahn nach Eriswil mit einem Fahrdraht versehen.
Am meisten darunter zu leiden hatte die Strecke der Huttwil-Eriswil-Bahn (HEB), einer kurzen Stichbahn von Huttwil aus, die bereits am 1. Januar 1927 von der Langenthal–Huttwil-Bahn (LHB) übernommen worden war. Obwohl die Strecke noch als letzte 1946 elektrifiziert wurde, entwickelte sie sich rückläufig. Aufgrund der schwachen Nutzung wurde der Personenverkehr zum Fahrplanwechsel 1975 durch einen Busbetrieb ersetzt. Als auch der Güterverkehr einbrach, wurde auch dieser eingestellt und die veraltete Strecke wurde schliesslich 1979 abgebrochen.
Zwar blieb dies unter der VHB der einzige Abbruch einer Strecke, stillgelegt wurde allerdings zum Fahrplanwechsel 1994 auch der Personenverkehr auf der Stichstrecke von Sumiswald-Grünen nach Wasen im Emmental. Ein zusätzlicher Faktor bei dieser Stillegung war die veraltete und personalintensive Infrastruktur, die für die Bedienung der Handweichen, Personal an den Stationen benötigt.
Nach der Fusion zur RM wurde 2004 auch der Personenverkehr auf dem Streckenabschnitt Affoltern-Weier–Huttwil stillgelegt, dies allerdings nicht mehr ausschliesslich aufgrund der spärlichen Passagierzahlen, sondern auch aufgrund der Fahrzeit der S-Bahn ab Bern. Dadurch dass die S-Bahn bereits in Affoltern-Weier wendet, kann eine Komposition eingespart werden und die lange Stillstandszeit in Huttwil fällt weg. Ein Abbruch weiterer Strecken steht trotz der Stillegungen auf absehbare Zeit nicht zur Diskussion.
Die Betriebsgemeinschaft mit der EBT und der SMB – unter gemeinsamer Führung durch die EBT als grösste der drei Gesellschaften – wurde per 1. Januar 1997 in der Gesellschaft Regionalverkehr Mittelland (RM) zusammengeführt. Die RM ihrerseits fusionierte mit der BLS Lötschbergbahn (BLS) zur BLS AG, die seit dem 27. Juni 2006 operativ ist.
Ehemalige Bahngesellschaft (Schweiz) | Bern (Kanton) | Luzern (Kanton)
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"Vereinigte Huttwil-Bahnen".
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