Das Verdienst ist allgemein die gesellschaftlich anerkennenswerte Tat.
Ursprünglich scheint der Begriff im Zusammenhang mit dem christlichen Wertesystem entstanden zu sein, vor allem mit der Ermahnung, dass man keine Ansprüche für geleistete Verdienste geltend machen solle, weil dies zu Streit führe.
Nach Erbringung herausragender Leistungen für eine Gemeinschaft, zum Beispiel bei der Ausübung eines Ehrenamtes oder als Politiker, werden durch den Staat und durch Verbände Verdienstorden verliehen. Nach alteuropäischer Auffassung bis zum 18. Jahrhundert sind solche Auszeichnungen allerdings nichtig (vgl. Vanitas). Was eine verdienstvolle Tat sein kann, ist immer abhängig von der Gesellschaft und ihrem Wertesystem.
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Als vermeintliches Paradoxon könnte man sagen: Der Verdienst von Frauen ist im Durchschnitt xx% geringer als der Verdienst von Männern, obwohl das Verdienst von Männern und Frauen gleich viel Wert hat.
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"Verdienst".
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