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Verdammt in alle Ewigkeit ist der Titel eines amerikanischen Kriegsfilms aus dem Jahr 1953. Als literarische Vorlage diente der gleichnamige Roman von James Jones.

Handlung


Der Film spielt im Jahre 1941 auf Hawaii.

Der gerade dorthin versetzte Schütze Prewitt (Montgomery Clift) wird gedrängt, das Boxen wieder anzufangen, nachdem die Vorgesetzten herausgefunden hatten, dass er ein sehr guter Boxer war, bevor er einen Kameraden versehentlich blind geschlagen hat. Prewitt widersteht allem Drängen und allen Drangsalierungen. Einzige Erholung ist der wochenendliche Besuch eines Bordells in der Stadt. Dort lernt er seine Traumfrau kennen (Donna Reed). Der Spieß der Einheit (Burt Lancaster) fängt ein Verhältnis mit der Frau (Deborah Kerr) des unfähigen Kompaniechefs an.

Mitten in diese Situation fällt der japanische Angriff auf Pearl Harbor. Bei einer privaten Abrechnung mit dem Militärgefängniswärter Unteroffizier Fazzo (Ernest Borgnine), der Prewitts Kameraden auf dem Gewissen hat, wird Prewitt verletzt. Er versucht, in die Kaserne zurückzukommen und wird dabei von der Wache erschossen, weil er sich nicht zu erkennen gibt: er hätte ja als Fahnenflüchtiger verhaftet werden können.

Das Trompetensolo - der Zapfenstreich -, von Montgomery Clift im Kaserneninnenhof gespielt, war ein beliebter Titel in Radiosendungen der 1950er.

Hintergrund


Der Roman Verdammt in alle Ewigkeit von James Jones galt als einer der großen Bestseller zu Beginn der 1950er Jahre, jedoch nicht als Stoff für eine Verfilmung. Dennoch kaufte der Chef von Columbia Pictures, Harry Cohn, für 87.000,- $ die Rechte für die Verfilmung. Probleme tauchten bei der Besetzung auf. Cohn wollte unbedingt Columbia Schauspieler einsetzen, um die Produktionskosten geringer zu halten. Er schlug Aldo Ray oder John Derek für die Rolle, die letztlich Montgomery Clift spielen sollte vor. Edmond O'Brien sollte die Rolle von Burt Lancaster übernehmen. Die Rolle der gelangweilten Offiziersgattin sollte ein Comeback für die alternde Diva Joan Crawford werden. Sie lehnte jedoch ab. Bereits legendär war die Bemühung um die Rolle des Angelo Maggio. Frank Sinatra wusste früh von der Verfilmung und wollte unbedingt besetzt werden. Seine Karriere schien zu diesem Zeitpunkt bereits ans Ende gelangt. Eli Wallach war jedoch für die Produzenten und für Regisseur Zinnemann erste Wahl. Sinatra bot sogar an, diesen Part ohne Gage zu übernehmen. Als Wallach jedoch absagte, weil er lieber in einem neuen Tennessee Williams Stück am Broadway spielen wollte, bekam Sinatra die Rolle für nur 8.000,- $. Im Vergleich: Clift erhielt 150.000,- $ und Lancaster 120.000,- $.

Der Film wurde schließlich auf Hawaii an Originalschauplätzen gedreht. Die Dreharbeiten vor Ort dauerten 41 Tage. Die amerikanische Armee sollte, wie es bei Kriegsfilmen üblich war und ist, die Filmarbeiten technisch unterstützen. Jedoch verlangte man dafür Änderungen am Buch. In der Romanvorlage wird Dana Holmes von den Vorgesetzten befördert. Dies empfand die Armee als armeefeindlich. Im Film wurde er schließlich unehrenhaft entlassen.

Der Film kostete insgesamt 2 Mio. $ und erspielte an den Kinokassen 18 Mio. $. Er war damit zehntbestverkaufte Film der 1950er Jahre.

Kritiken


  • Lexikon des Internationalen Films: Die vielfach ausgezeichnete Verfilmung des Bestsellers von James Jones durch Fred Zinnemann - einer der besten Männerfilme der Hollywoodproduktion.

Auszeichnungen


Academy Award

Der Film wurde 1954 mit 8 Oscars ausgezeichnet bei insgesamt 13 Nominierungen. In folgenden Kategorien gewann der Film:

Golden Globe Award

Der Film erhielt zwei Golden Globe: Fred Zinnemann für die beste Regie und Frank Sinatra für die beste Nebenrolle in einem Drama.

Filmfestival Cannes

Auf dem Filmfestival in Cannes erhielt Fred Zinnemann 1954 einen Spezialpreis für seine Arbeit an diesem Film

Weblinks


Filmtitel | Filmtitel 1953 | US-amerikanischer Film | Literaturverfilmung | Schwarzweißfilm

From Here to Eternity | Tant qu'il y aura des hommes | Da qui all'eternità | From Here to Eternity | Stąd do wieczności | Härifrån till evigheten

 

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