| Eigenschaften | - |
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| Vanadium - Chrom - Mangan | - | Cr Mo | |
| Isotop | NH | t1/2 | ZM | ZE MeV | ZP | - | 48Cr | {syn.} | 21,58 h | ε | 1,659 | 48V | - | 49Cr | {syn.} | 42,3 min | ε | 2,631 | 49V | - | 50Cr | 4,345 % | > 1,8 · 1017 a | ε ε | 1,037 | 50Ti | - | 51Cr | {syn.} | 27,7025 d | ε | 0,753 | 51V | - | 52Cr | 83,789 % | Cr ist stabil mit 28 Neutronen | - | 53Cr | 9,501 % | Cr ist stabil mit 29 Neutronen | - | 54Cr | 2,365 % | Cr ist stabil mit 30 Neutronen | - | 55Cr | {syn.} | 3,497 min | β- | 2,603 | 55Mn | - | 56Cr | {syn.} | 5,94 min | β- | 1,617 | 56Mn |
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| 53Cr | - | Kernspin | -3/2 | - | gamma / rad/T | 1,512 · 107 | - | Empfindlichkeit | 0,000903 | - | Larmorfrequenz bei B = 4,7 T | 11,3 MHz |
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Chrom (von griech. chroma „Farbe“) ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Cr und der Ordnungszahl 24. Die Verbindungen von Chrom haben viele verschiedene Farben und werden oft als Pigmente in Farben und Lacken verwendet.
1770 fand Peter Simon Pallas an gleicher Stelle ein rotes Bleimineral, das wegen seiner Rotfärbung Krokoit (von griech. krokos „safranfarben“) genannt wurde. Die Verwendung von Rotbleierz als Farbpigment nahm schnell zu. Ein aus Krokoit gewonnenes strahlendes Gelb, das Chromgelb, wurde zur Modefarbe, vielen sicher noch als „Postgelb“ in Erinnerung.
1797 gewann Louis-Nicolas Vauquelin Chrom(III)oxid (Cr2O3) aus Krokoit und Salzsäure. 1798 erhielt er verunreinigtes elementares Chrom durch Reduktion von Chrom(III)oxid mit Holzkohle. Dieses neu isolierte Element erhielt aufgrund der Vielfarbigkeit seiner Salze den Namen Chrom (von griech. chroma, Farbe). Spuren des neuen Elementes konnte Vauquelin auch in Edelsteinen wie Rubin und Smaragd nachweisen. Im 19. Jahrhundert wurden Chromverbindungen überwiegend als Farbpigmente verwandt. Ende des 20. Jahrhunderts werden Chrom und Chromverbindungen hauptsächlich zur Herstellung von korrosions- und hitzebeständigen Legierungen eingesetzt.
2003 förderte Südafrika 50 % des Weltbedarfs an Chromit. Andere nennenswerte Förderländer sind Kasachstan (15,2 %), Indien (12,1 %), Simbabwe (3,7 %) und Finnland (3 %).
Im Jahr 2000 wurden ungefähr 15 Millionen Tonnen marktfähiges Chromiterz gefördert. Hieraus ließen sich 4 Millionen Tonnen Ferrochrom mit einem Marktwert von 2,5 Milliarden Dollar gewinnen. Metallisches Chrom kommt in Lagerstätten sehr selten vor. In der Udatschnaja-Mine in Russland wird eine diamantenhaltige Kimberlit-"Pipe" ausgebeutet. In der reduzierenden Matrix bildeten sich Diamanten und metallisches Chrom.
Extrem reines Chrom wird durch weitere Reinigungsschritte nach dem van-Arkel-de-Boer-Verfahren erzeugt.
Ferrochrom wird durch Reduktion von Chromit im Lichtbogenofen bei 2800 °C erzeugt.
Chrom ist ein stahlgraues, korrosions- und anlaufbeständiges hartes Metall, das im Urzustand zäh, form- und schmiedbar ist.
Häufige Oxidationsstufen des Chroms sind +2, +3 und +6, wobei +3 die beständigste ist. In der Oxidationsstufe +6 ist es ein sehr starkes, aber auch giftiges Oxidationsmittel.
2CrO42- + 2H+ <--> Cr2O72- + H2O
Chrom-III-salze ergeben im Kationentrenngang bei der Nachweisreaktion mit dem "Alkalischen Bad" (Ätznatron in konz. Wasserstoffperoxidlösung) gelbe Chromatlösungen, die im Sauren zu orangem Dichromat reagieren:
'''3 H2O2 + 2 Cr3+ + 10 OH- ---> 2 CrO42- (gelb) + 8 H2O'''
Ein charakteristischer Nachweis für Cr(VI) ist die Bildung von blauem Chrom(VI)-Peroxid, CrO(O2)2 (Oftmals auch als CrO5 beschrieben). Hierzu wird die Lösung mit Salpetersäure (HNO3) angesäuert und mit 1ml eines Ethers oder Amylalkohols überschichtet und mit wenigen Tropfen Wasserstoffperoxid (H2O2) versetzt und geschüttelt. Eine Blaufärbung des Ethers zeigt Chrom(VI)-Peroxid an. Der Ether dient hier nur als Stabilisator, da sich das Chromperoxid sonst nach einiger Zeit unter Sauerstoffentwicklung wieder zersetzt.
Cr2O72- + 4H2O2 + 2H+ --> 2CrO(O2)2 + 5H2O
Zersetzung: 4CrO(O2)2 + 12H+ --> 4Cr3+ + 6H2O + 7O2
Auch bei den Vorproben tritt beim Schmelzen der Salzperle mit Phosphorsalz NaNH4HPO4 oder Borax (Dinatriumtetraborat) Na2B4O7 tritt eine charakteristische Färbung mit Schwermetallsalzen auf (mit Cr3+ grün). Bei der Oxidationsschmelze mit Soda und Salpeter hingegen wird Chrom-III zu Chromat oxidiert (Gelbfärbung).
1958 empfahl die WHO (World Health Organization) für Chrom(VI)-Verbindungen eine maximal zulässige Konzentration von 0,05 mg/Liter im Trinkwasser. Auch nachfolgende Untersuchungen führten zu keiner Anpassung dieser Empfehlung.
Chrom(VI) ist seit 2006 in der Elektroindustrie (EU Richtlinie über Elektrogeräte) und ab 2007 in der Automobilindustrie (EU-Altautorichtlinie) verboten.
Chromgrün, das grüne Chrom(III)-oxid (Cr2O3) wird als Emaillefarbe und zum Glasfärben (grüne Flaschen) verwendet.
Chromgelb, ein gelbes Bleichromat (PbCrO4), dient als brillant gelbes Farbpigment und wird zur iodometrischen Bestimmung von Blei genutzt. Das Chromgelb, das als Künstlerfarbe Anwendung findet, ist je nach Herstellung ein Bleisulfat/ Bleichromat (etwa 2PbSO4·PbCrO4). Das Pigment wurde 1809 von Vauquelin entdeckt und seit 1820 kommerziell in Deutschland hergestellt. Chromgelb hat ein hohes Deckvermögen, seine Lichtstabilität hängt von dem Gelbton ab. Chromgelb wird kaum in der Ölmalerei verwendet. Vincent van Gogh allerdings verwendete Chromgelb u.a. in den berühmten Sonnenblumenbildern, die in Öl auf Leinwand ausgeführt sind. Diese leiden jedoch heute teilweise unter einer Verfärbung der Gelbtöne, die durch den Zerfall des Pigments Chromgelb zu Bleisulfid verursacht wird.
Der Kunsttechnologe Prof. Christoph Krekel von der Kunstakademie Stuttgart zu der Verwendung des Pigments Chromgelb: „Die Maler haben sich auf das Chromgelb gestürzt, weil es ein sehr brillantes Gelb ist - es hat eine große Farbintensität, das heißt, man konnte mit Hilfe dieses neuen gelben Farbtons eine sehr viel leuchtstärkere Malerei herstellen“.
Chromgelb ist auch eine wichtige Farbe bei der Fälschungsanalyse "alter" Gemälde.
Chromsäure mit der hypothetischen Struktur H2CrO4 existiert nur in verdünnter wässriger Lösung. Als Anion existiert sie in einigen Chromaten und Dichromaten.
Das Anhydrid der Chromsäure, Chrom(VI)-oxid wird als Chromsäure bezeichnet. Chrom(VI)-oxid.jpg
Kleine Kuriosität: Es gibt wohl kaum ein Reduktionsmittel, das so schnell Sauerstoff aus der Luft aufnimmt wie Cr(II). Aber auch ohne Luftzutritt sind Cr(II)-Lösungen nur dann kurze Zeit stabil, wenn sie aus reinstem Chrom (z. B. Elektrolytchrom) gewonnen werden.
Chemisches Element | Gruppe-6-Element | Periode-4-Element | Übergangsmetall | Schwermetall
Chroom | كروم | Crom | Chróm | Krom | Chromium | Kromo | Cromo | Kroom | کروم | Kromi | Chrome | Cromo (elemento) | כרום | Krom | Króm | Kromio | Króm | Cromo | クロム | 크로뮴 | Krom | Chromium | Chromas | Hroms | Konukita | Chroom | Krom | Krom | Cròm | Chrom | Cromo | Хром | Chromium | Chróm | Krom | Хром | Krom | โครเมียม | Krom | خروم | Хром | 铬