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Von einer Verbundausbildung spricht man, wenn die Ausbildung in mehreren Unternehmen durchgeführt wird.

Bei der Erarbeitung des Berufsbildungsgesetzes wurde berücksichtigt, dass es Betriebe gibt, die aufgrund ihrer Struktur nicht in der Lage sind, alle Inhalte einer Ausbildungsordnung vollständig zu vermitteln. Zur Erfüllung, der in der Ausbildungsordnung beschriebenen Mindeststandards, können daher auch Ausbildungsmaßnamen außerhalb des Betriebes erfolgen. Dafür gibt es die Möglichkeit sich in einem Ausbildungsverbund zusammen zu schließen. Dadurch befinden sich die Auszubildenden zeitweise in einem Partnerbetrieb.

Die Verbundausbildung erfordert eine genaue organisatorische Abstimmung zwischen den beteiligten Unternehmen und Auszubildenden. Diese Absprachen werden vertraglich geregelt.

Die Verbundausbildung hat für den Auszubildenden mehrere Vorteile:

  • Sie fördert die fachliche Kompetenz durch Kennenlernen unterschiedlicher Betriebe
  • Sie fördert fachübergreifende und soziale Kompetenz durch wechselnde personelle, räumliche und organisatorische Rahmenbedingungen
  • Sie fördert das Kennenlernen eines breiten Spektrums an Tätigkeiten und Technologien
  • Sie erleichtert den Berufsstart durch erworbene übergreifende Erfahrungen

Berufsbildung

 

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